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Wenn MSPs zum Instrument der Cyberkriminellen werden: Angreifer nutzen Managed Services für Ransomware-Attacken auf deren Kunden

Wenige Sicherheitsmaßnahmen können bereits große Wirkung im Kampf gegen die Hacker erzielen

Ransomware ist eine starke Waffe der Cyberkriminellen. Und es entwickelt sich ein neuer Trend – die Infizierung von Unternehmen über deren Managed Service Provider. Die jüngsten Opfer allein in den USA: Hunderte von Zahnarztpraxen und Kommunen. Chet Wisniewski, der Forensik und das Vorhersagen von cyberkriminellen Entwicklungen zu seinem Beruf gemacht hat, hatte die Probleme und Gefahren von MSPs bereits seit langem im Auge und empfiehlt konkrete Schritte zur Vermeidung.

Angriffe auf ganze Lieferketten sind keine neue Erfindung. Sie kommen immer häufiger vor und erlangen zu Recht immer auch immer stärkere Aufmerksamkeit. Während es zahlreiche Methoden von Attacken über ganze Lieferketten gibt, ist dieser spezielle Typus – einen Service Provider zu kompromittieren, um Zugang zu seinen Kunden zu erhalten – stetig beliebter bei geschickten Ransomware-Kriminellen. Vor ein paar Jahren fielen einige Vorfälle ähnlicher Spielart auf. Die Zielscheiben waren Point-of-Sale (Pos) Service Provider. Damals lag die Absicht nicht im Infizieren mit Ransomware, sondern im groß angelegten Diebstahl von Kreditkarten. Diese Idee wurde nun weiterentwickelt, um gezielt Angriffe über den MSP auf bestimmte Gruppen oder Märkte zu fahren.

Für viele kleine und mittelgroße Unternehmen ist die Organisation ihrer IT ohne die nötigen Ressourcen eine schwierige Aufgabe. Warum diese also nicht bei einem Service Anbieter auslagern? Klingt nach einer klugen wirtschaftlichen Entscheidung und ist es in vielen Fällen auch. Die Managed Service-Industrie wächst sehr schnell, insbesondere bei Unternehmen, die damit kämpfen, diejenigen Technologien zu verwalten, die für einen modernen Betrieb heutzutage notwendig sind.

Dies bietet ein lukratives Potenzial für Angreifer und derartige Attacken auf MSPs werden zunehmen. Für MSPs bedeutet das, sich aktiv mit ihrer Sicherheit auseinanderzusetzen, unabhängig davon, welche spezialisierten Services sie anbieten. In den SophosLabs wurden bereits Kriminelle gesichtet, die Schwachstellen in den populären Kaseya und Bomgar Remote Management Plattformen ausnutzten, um sich Zugang zu deren Systemen zu verschaffen und sie dafür zu missbrauchen, Schadsoftware bei deren Kunden einzuschleusen.

„Gegenüber vielen anderen Sicherheitsproblemen und deren massiver Verbreitung in Kombination mit schwieriger Fehlerbehebung hat das Risiko für MSPs und deren Kunden einen entscheidenden Vorteil: der Kreis der Kriminellen ist noch überschaubar. Damit besteht die seltene Chance, mit geeigneten Schutzmaßnahmen eine größere Verbreitung zu verhindern und den Cyberkriminellen einen Schritt voraus zu sein“, resümiert Michael Gutsch, Channel Account Executive Managed Service Provider EMEA.

ソフォスについて

サイバーセキュリティのグローバル リーダーである Sophos は、業界初かつ最も包括的な AI ネイティブ サイバーセキュリティ防御システム「Sophos Fusion」を通じて、世界中の 62 万 5,000 以上の組織を保護しています。Sophos Fusion は、あらゆるセキュリティコントロールポイントが単一のシステムとして連携して機能する、統合されたアーキテクチャを実現します。Sophos は、エージェント型 AI (Agentic AI) と世界トップクラスのセキュリティ専門家の知見を組み合わせることで、脅威がビジネスに深刻な影響を及ぼすインシデントへと発展する前に、検知・調査・無効化を実現します。Sophosは、マネージド サービス プロバイダー、リセラー、テクノロジー パートナーのグローバル エコシステムと連携して、遭遇するすべての脅威と防御するすべての環境からのインテリジェンスを組み合わせ、すべてのお客様の防御を前回よりも強化します。ソフォスは、英国オックスフォードに本社を置いています詳細は、www.sophos.com/ja-jp を参照してください。