- Basierend auf dem Sophos Protected Browser, powered by Island, schützt Sophos Workspace Protection Anwendungen, Daten, Benutzer und Gäste unabhängig vom Arbeitsort und bietet Transparenz über Schatten-IT.
Sophos hat heute Sophos Workspace Protection angekündigt und erweitert damit sein Portfolio, um Unternehmen bei der Sicherung hybrider Arbeitsumgebungen sowie der Steuerung des Einsatzes neuer Technologien wie KI zu unterstützen. Die Lösung basiert auf dem Sophos Protected Browser, powered by Island, und ermöglicht es Unternehmen, Anwendungen, Daten, Mitarbeiter und Gäste unabhängig vom Arbeitsort zu schützen und gleichzeitig einen einheitlichen Ansatz für die Sicherheit in einer immer mobileren Arbeitswelt zu bieten.
Herkömmliche Ansätze zur Absicherung hybrider Arbeitsumgebungen, wie der Einsatz mehrerer cloudbasierter SASE- und SSE-Lösungen, erfordern oft eine umfangreiche Infrastruktur, spezialisiertes Fachwissen und einen hohen laufenden Betriebsaufwand. In der Folge können diese Modelle Kosten und Komplexität erhöhen und gleichzeitig Lücken in der Transparenz und Kontrolle des Arbeitsumfelds hinterlassen.
Die Antwort auf eine browser-zentrierte Arbeitswelt
Sophos Workspace Protection verfolgt einen anderen Ansatz, sichert den Arbeitsbereich direkt und macht so die Umleitung des Datenverkehrs über eine zentrale Infrastruktur überflüssig. Dies reduziert den Betriebsaufwand sowie die Kosten und ermöglicht gleichzeitig einen Schutz, der Benutzer, Anwendungen, deren Internetnutzung und Daten überall dort begleitet, wo sie arbeiten. Unternehmen jeder Größe und Sicherheitsreife erhalten damit eine einfachere Möglichkeit, hybride Arbeitsumgebungen ohne zusätzliche Komplexität abzusichern.
Kernstück von Sophos Workspace Protection ist der Sophos Protected Browser, der vom Enterprise-Browser-Spezialist Island unterstützt wird und speziell für die nahtlose Integration in die Sophos-Central- Plattform entwickelt wurde. Damit trägt Sophos dem Fakt Rechnung, dass 85 % des modernen Arbeitstages1 mittlerweile im Webbrowser stattfinden. Die Lösung bietet Unternehmen Transparenz und Kontrolle auf Workspace-Ebene und unterstützt sie beim Schutz sensibler Daten, der Verwaltung des Anwendungszugriffs und der Richtliniendurchsetzung direkt im Browser. Durch die Integration von Sicherheitskontrollen in eine vertraute Benutzeroberfläche ermöglicht Sophos Workspace Protection Unternehmen, die Arbeit in Unternehmens- und Remote-Umgebungen abzusichern, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.
„Sicherheitsteams sehen sich zunehmend mit Komplexität konfrontiert, insbesondere da hybrides Arbeiten sowie die Einführung von SaaS und KI-Tools den Arbeitsbereich stetig erweitern“, so Mike Jude, Research Director bei IDC. „Sophos Workspace Protection spiegelt einen pragmatischen Wandel im Markt wider – es liefert zentrale SASE- und SSE-Ergebnisse durch einen integrierten, endpunkt- und browserzentrierten Ansatz, der die Bereitstellung vereinfacht, den Betriebsaufwand reduziert und Unternehmen hilft, die Nutzung von Anwendungen und KI zu steuern, ohne eine zusätzliche Infrastrukturebene hinzuzufügen.“
Da neue Technologien, darunter generative KI, zunehmend in den Arbeitsalltag Einzug halten, stehen Unternehmen zudem vor der wachsenden Herausforderung, die Nutzung dieser Tools und den damit verbundenen Datenaustausch zu verstehen und zu managen. Aktuelle Studien2 zeigen, dass weltweit mehr als die Hälfte der Beschäftigten KI-Tools am Arbeitsplatz nutzen, oft bevor formale Richtlinien oder Kontrollen etabliert sind. Die Folge sind erhöhte Risiken im Zusammenhang mit Schatten-IT und Schatten-KI.
Was ist in Sophos Workspace Protection enthalten?
Sophos Workspace Protection wird als flexibles Set integrierter Komponenten bereitgestellt, die Unternehmen je nach ihren Sicherheits- und Betriebsanforderungen gemeinsam oder einzeln einsetzen können. Die Workspace Protection Suite umfasst folgende Komponenten:
- Sophos Protected Browser: Ein sicherer, auf Chromium basierender Unternehmensbrowser von Island, der die Anwendungsnutzung, die lokale Datenverarbeitung und die Webfilterung steuert. Er integriert außerdem Sophos ZTNA für den Zugriff auf private Webanwendungen und unterstützt SSH- und RDP-Zugriff für die Fernadministration.
- Sophos ZTNA: Eine Zero-Trust-Netzwerkzugriffskomponente (ZTNA), die einen sicheren, sicherheitsbasierten Zugriff auf private Anwendungen ermöglicht, indem sie nur autorisierten Benutzern und kompatiblen Geräten die Verbindung erlaubt und die Anwendungen vor dem Internet verbirgt.
- Sophos DNS Protection: Ein cloudbasierter DNS-Sicherheitsdienst, den Unternehmen im Rahmen von Workspace Protection auf einzelnen Windows-Endpunkten bereitstellen können. Er bietet eine zusätzliche Schutzebene gegen Web- und Phishing-Angriffe, indem er schädliche oder unerwünschte Domains blockiert.
- E-Mail-Überwachungssystem: Ein E-Mail-Sicherheits-Add-on, das zusammen mit Google- oder Microsoft-E-Mail-Diensten eingesetzt wird und den E-Mail-Verkehr überwacht sowie unerwünschte oder schädliche Nachrichten, einschließlich Phishing-Angriffe, erkennt.
Wichtigste Vorteile für Unternehmen: Sophos Workspace Protection unterstützt Unternehmen dabei, mobile Mitarbeiter abzusichern, den Einsatz neuer Tools und Services, einschließlich KI, zu steuern und einen schnellen, flexiblen Zugriff für Auftragnehmer und Partner zu gewährleisten. Die Lösung stärkt zudem den Schutz vor Phishing, browserbasierten Bedrohungen und anderen Angriffen auf Nutzer im modernen Arbeitsumfeld.
Sophos-Kunden und -Partner erhalten ab Februar 2026 Zugriff auf Sophos Workspace Protection.
1 Omdia, “The State of Workforce Security: Key Insights for IT and Security Leaders” (2025)
2 KPMG and University of Melbourne, “Global survey on trust, attitudes, and use of AI” (2025).