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FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Sophos auf Microsoft Azure.

  • Microsoft Azure setzt auf ein „Shared Responsibility“-Modell. Daher ist es wichtig, dass Sie den Unterschied zwischen von Microsoft implementierten und verwalteten Sicherheitsmaßnahmen und von Ihnen implementierten und verwalteten Sicherheitsmaßnahmen verstehen. Microsoft verwaltet aktiv die Sicherheit der Azure-Cloud. Für die Verwaltung und Wartung der Sicherheit Ihrer Anwendungen und Daten in der Azure-Cloud sind Sie verantwortlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zum Shared-Responsibility-Modell für Cloud Computing von Microsoft Azure.

  • Die Sophos Firewall ist eine „Next-Generation“-Firewall, die Sie im Microsoft Azure Marketplace auswählen und starten können. Die Sophos Firewall wird als All-in-One-Lösung bereitgestellt und bietet leistungsstarke Netzwerk- und Schutzfunktionen wie Intrusion Prevention System (IPS) und Web Application Firewall (WAF) sowie Benutzer- und Anwendungskontrollen. Die Sophos Firewall ist für den Schutz Ihrer Azure-basierten Workloads vor komplexen Bedrohungen ausgelegt.

  • Die Sophos Firewall auf Azure umfasst dieselben Funktionen und Vorteile wie die lokal ausgeführte Sophos Firewall, wurde jedoch für den Betrieb in der Microsoft-Azure-Cloud optimiert. Beispielsweise können Sie mit Azure Traffic Manager und Azure Load Balancer Datenverkehr zu Ihren „Firewall auf Azure“-Mitarbeitern verteilen. So können Sie Ihren Schutz auf der Basis der Kapazitätsanforderungen Ihrer Anwendungen und Workloads herauf- oder herabskalieren. Mit Azure-Resource-Manager-Vorlagen legen Sie Ihre Firewall-Konfiguration fest. Sämtliche Konfigurationsinformationen werden in der Azure-Cloud gespeichert.

    Mehr zur Sophos Firewall →

  • Sophos Fusion Server Protection ist ein Next-Generation-Malware-Schutzprodukt, das noch nicht im Microsoft Azure Marketplace erhältlich ist, aber BYOL für Azure erworben werden kann. Sophos Server Protection schützt Server und Server-Images (VMs) vor böswilligen Angriffen mit traditionellen und Next-Generation-Methoden, einschließlich CryptoGuard Anti-Ransomware, Malicious Traffic Detection und Server Lockdown für Application Whitelisting.

  • Im Server Protection in Azure Guide erfahren Sie, wie Sie auf Windows- oder Linux-Servern Folgendes tun:

    • Auf VMs bei deren Start den Sophos Server Protection Agent bereitstellen
    • Image mit Sophos Server Protection Agent erstellen
    • Eine neue VM mit einem Sophos Agent von einem Image bereitstellen

  • Sophos Fusion Server Protection wird pro Server lizenziert und ist je nach gewünschtem Funktionsumfang als Standard- oder Advanced-Lizenz erhältlich. Sophos erfasst Informationen zur Lizenznutzung in Ihrer Sophos Fusion Management-Konsole. Sie müssen also lediglich die Anzahl der Server Protection-Lizenzen basierend auf der geschätzten Anzahl von Servern auswählen. Sophos Fusion zählt und gibt die Anzahl der tatsächlich genutzten Sophos Server Protection Agenten an.

    Mehr zu Sophos Server Protection →

  • Die Sophos Firewall auf Azure wird als eigenständige Firewall-Bereitstellung unter Verwendung nativer Azure-Komponenten wie Azure Resource Manager (ARM), Azure Load Balancern und anderen vNET-Basisdiensten wie virtuellen Maschinen, Ressourcengruppen und Load Balancern bereitgestellt. Dies ist das einzige vollständig unterstützte Bereitstellungsmodell für die Sophos Firewall in Azure.

    Sophos bietet außerdem eine Reihe von Community-basierten „as-is“ ARM-Vorlagen, die Kunden die Bereitstellung mehrerer eigenständiger Firewalls ermöglichen, um die Verfügbarkeit in Azure zu verbessern. Diese Vorlagen helfen zwar bei der Orchestrierung der Datenverkehrsverteilung, der Erkennung von Ausfällen und der Umleitung von Datenverkehr über Azure-Dienste, bieten jedoch nicht dieselben HA-Funktionen wie die Sophos Firewall in lokalen Infrastrukturen. In diesem Modell:

    • Jede Firewall bleibt unabhängig und nicht Teil eines traditionellen HA-Paars.
    • Die Synchronisierung der meisten Konfigurationselemente erfolgt über Sophos Fusion, nicht über native Firewall-HA-Mechanismen.
    • Die Lösung wird ohne vollständigen Sophos-Support bereitgestellt. Kunden sollten prüfen, ob der Ansatz ihren betrieblichen und Support-Anforderungen entspricht.
    • Azure-Komponenten werden nicht bei jedem Release der Sophos Firewall vollständig getestet.

    Für Kunden, die eine vollständig unterstützte Lösung benötigen, empfiehlt Sophos die Bereitstellung einer einzigen Firewall-Instanz innerhalb der robusten Azure-Infrastruktur oder die Erstellung von Redundanz auf Anwendungs- oder Netzwerkebene mit Azure-nativen Services.

  • Die ersten Schritte mit der Sophos Firewall auf Azure sind ganz einfach. Rufen Sie den Microsoft Azure Marketplace auf und wählen Sie die Sophos Firewall aus. Die Firewall ist als vorkonfigurierte virtuelle Maschine erhältlich. Beschleunigen Sie die Bereitstellungen mit den Vorlagen des Azure Resource Managers oder passen die Konfiguration an Ihre individuellen Anforderungen an.

  • Sie können zwischen zwei Lizenzierungs-Modellen für die Sophos Firewall auf Azure wählen– PAYG (Pay as you Go) oder BYOL (Bring your own License). Mit dem PAYG-Lizenzmodell können Sie schnell und einfach durchstarten. Dabei können Sie die Firewall-Lösung testen und zahlen nur für Ihre tatsächliche Nutzung. Bei BYOL nutzen Sie eine Lizenz, die Sie von einem Sophos-Partner erworben haben – häufig mit einem Rabatt von PAYG.

  • Ja. Sie können die Sophos Firewall auf Azure 30 Tage lang kostenlos testen. Wenn die Testversion abgelaufen ist, unterliegt Ihre Sophos Firewall auf Azure dem Standard-PAYG-Tarif.

  • Die Kosten der Sophos Firewall auf Azure hängen davon ab, ob Sie sich für PAYG oder BYOL entscheiden. Die Preisgestaltung basiert auf zwei Parametern: den Kosten der Sophos-Software pro Stunde und den Kosten der Azure-VM (virtuelle Maschine) pro Stunde. Bei PAYG bezahlen Sie die Summe der stündlichen Kosten der Sophos-Software und der Azure VM. Wenn Sie etwa in der Region USA Ost die Sophos Firewall auf Azure mit einer D2-VM betreiben, betragen die Softwarekosten $ 0,70 USD/Std. und die Kosten für die VM $ 0,28 USD/Std. Die Gesamtkosten belaufen sich also auf $ 0,98 USD/Std. Wenn Sie sich für BYOL entscheiden, zahlen Sie lediglich die stündlichen Kosten der VM, weil Sie eine bereits bezahlte Lizenz nutzen. Sie können den Sophos Firewall on Azure-Eintrag besuchen, um die aktuellen Preisinformationen zu PAYG und BYOL zu erhalten.

  • Sie können Sophos Support telefonisch und per E-Mail erhalten. Wenn Sie eine BYOL-Lizenz und einen Support-Vertrag von einem Sophos-Partner erworben haben, stehen Ihnen unter Umständen zusätzliche Support-Optionen, wie Enhanced-Plus-Support zur Verfügung. Schließlich können Sie auch die Community-basierte Support-Website besuchen.