Trotz Hype: Knapp 60 Prozent der deutschen Unternehmen sehen potenzielle Mängel in Cybersicherheitstools, die auf generativer KI basieren, als herausragendes Problem im Umgang mit künstlicher Intelligenz.

 

WIESBADEN — Januar 28, 2025 —

Sophos veröffentlicht heute einen neuen Bericht mit dem Titel „Beyond the Hype: The Businesses Reality of AI for Cybersecurity“, der den Einsatz von KI im Cybersicherheitsbereich näher beleuchtet und Tipps zum richtigen Umgang mit der Technologie gibt.

Parallel zur Erstellung dieses Reports wurden im Dezember 2024 in Kooperation mit Techconsult 200 IT-Fachleute in Deutschland zu ihrer Meinung in Sachen generative Künstliche Intelligenz befragt. Die Erkenntnis daraus: In Deutschland haben zwar bereits 42 Prozent der befragten Unternehmen generative KI-Funktionen eingeführt, ein Großteil der IT-Fachleute ist aber gleichzeitig über potenzielle negative Auswirkungen im Umgang mit der neuen Technologie besorgt – allen voran hinsichtlich potenzieller Mängel in den auf generativer KI basierenden Cybersicherheitstools. 59,5 Prozent wählten diese Problematik auf Platz 1 oder 2 in einem Ranking verschiedener Gefahren. 50,5 Prozent wählten die Gefahrenquelle eines generell übermäßigen Vertrauens in KI als wichtigstes und zweitwichtigstes Problem, gefolgt von möglichen Personaleinsparungen (39,5 Prozent), der Gefahr der übermäßigen Abhängigkeit von KI (20,5 Prozent) und der fehlenden Akzeptanz von KI im Unternehmen (19,5 Prozent).

„Wie bei vielen anderen Dingen im Leben sollte das Mantra bei generativen KI-Tools‘Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser‘ lauten. Wir haben den Maschinen nicht wirklich das Denken beigebracht; wir haben ihnen lediglich den Kontext bereitgestellt, um die Verarbeitung großer Datenmengen zu beschleunigen“, so Chester Wisniewski, Director, Global Field CTO bei Sophos. „Das Potenzial dieser Tools zur Bewältigung von Cybersecurity-Arbeitslasten ist erstaunlich, aber es erfordert immer noch den Kontext und das Verständnis eines menschlichen Experten, damit dieser Vorteil zielführend ausgeschöpft werden kann.“

Generative KI kann die Arbeitslast effektiv reduzieren

Auf die Frage nach den positiven Auswirkungen beim Einsatz von generativer KI sind sich Organisationen aller Größenordnungen mehrheitlich einig. Auf Platz 1 liegt unangefochten mit 56,5 Prozent ein verbesserter Cyberschutz, gefolgt von erhöhter Effizienz und Wirkung von IT-Analysten (47,5 Prozent). Eng beieinander auf den folgenden Plätzen liegen das Schritthalten mit Innovationen im Bereich Cybersecurity (38 Prozent), die verbesserte Effizienz von Cybersecurity-Ausgaben (35 Prozent) sowie die proaktive Verteidigung (34,5 Prozent).

Doch es gibt auch überraschende Unterschiede im Vergleich zwischen kleinen Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern und großen Organisationen mit über 1.000 Beschäftigten. Diese machen deutlich, dass der Einsatz generativer KI teilweise noch einen schweren Stand hat. Während bei den Konzernen 67,7 Prozent der IT-Fachleute den verbesserten Cyberschutz durch generative KI hervorheben, scheinen gerade bei den kleinsten Firmen noch Vorbehalte zu bestehen. Hier liegt der Wert nur bei 48,8 Prozent. Der zweite „Ausreißer“ besteht bei der Hoffnung auf Entlastung der Mitarbeiter durch reduzierten Arbeitsaufwand. Auch hier sind kleine Firmen mit 29,5 Prozent skeptischer als die IT-Abteilungen großer Unternehmen, die hier bereits zu 38,7 Prozent Potential sehen. Hingegen spielt die bessere Skalierbarkeit von Cybersecurity-Lösungen dank generativer KI bei kleinen Unternehmen mit 18 Prozent eine fast doppelt so wichtige Rolle wie bei Großunternehmen (9.7 Prozent).

Über Sophos

Sophos ist ein führender Anbieter im Bereich Cybersicherheit und schützt weltweit 600.000 Unternehmen und Organisationen mit einer KI-gestützten Plattform und von Experten bereitgestellten Services. Sophos unterstützt Unternehmen und Organisationen unabhängig von ihrem aktuellen Sicherheitsniveau und entwickelt sich mit ihnen weiter, um Cyberangriffe erfolgreich abzuwehren. Die Lösungen von Sophos kombinieren maschinelles Lernen, Automatisierung und Echtzeit-Bedrohungsinformationen mit der menschlichen Expertise der Sophos X-Ops. So entsteht modernster Schutz mit einer 24/7 aktiven Erkennung, Analyse und Abwehr von Bedrohungen.
Das Sophos-Portfolio beinhaltet branchenührende Managed Detection and Response Services (MDR) sowie umfassende Cybersecurity-Technologien– darunter Schutz für Endpoints, Netzwerke, E-Mails und Cloud-Umgebungen, XDR (Extended Detection and Response), ITDR (Identity Threat Detection and Response) und Next-Gen-SIEM. Ergänzt wird das Angebot durch Beratungs-Services, die Unternehmen und Organisationen helfen, Risiken proaktiv zu reduzieren und schneller zu reagieren – mit umfassender Transparenz und Skalierbarkeit, um Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein.
Der Vertrieb der Sophos-Lösungen erfolgt über ein globales Partner-Netzwerk, das Managed Service Provider (MSPs), Managed Security Service Provider (MSSPs), Reseller und Distributoren, Marketplace-Integrationen und Cyber Risk Partner umfasst. So können Unternehmen und Organisationen flexibel auf vertrauensvolle Partnerschaften setzen, wenn es um die Sicherheit ihres Geschäfts geht.  Der Hauptsitz von Sophos befindet sich in Oxford, Großbritannien. Weitere Informationen finden Sie unter www.sophos.de.