Donnerstag — 十二月 17, 2020 —

Das mobile Arbeiten vom heimischen Schreib- oder Küchentisch aus bleibt uns sicher noch eine ganze Weile erhalten. Umso wichtiger ist es, gerade jetzt das Netzwerk, in dem sich Computer oder Laptop mit den jobrelevanten Daten befinden, gut zu schützen. Denn leider haben in dieser Zeit auch Cyberkriminelle Hochkonjunktur.

Jedes Mal, wenn ein nicht ausreichend geschütztes Gerät an ein Netzwerk angeschlossen wird besteht die Gefahr, dass Cyberkriminelle es aufspüren und es im schlimmsten Fall dazu nutzen, in das digitale Privat- oder Berufsleben eines Nutzers einzutauchen. Der entscheidende Punkt, den viele Nutzer übersehen, ist dabei, dass hier nicht nur Laptop und Smartphone Einfallstore darstellen, sondern vor allem auch die ganzen anderen „Home Gadgets“ wie Smart-Lautsprecher oder die Rolladensteuerung.

Wie kann man das heimische Netzwerk selbst gut absichern?

Jetzt könnte man meinen, dass es für die Sicherung des eigenen Netzwerks des kombinierten Wissens eines IT-Managers, eines Experten für technischen Support, eines Penetrationstesters und eines Netzwerktechnikers bedarf. Das ist aber glücklicherweise nicht so. Sophos hat acht Schritte und Fragen zusammengestellt, mit deren Hilfe Nutzer die Einrichtung und den Betrieb ihres Netzwerks für die Heimarbeit sicherer gestalten können.

Schritt 1. Wird dieses Gerät tatsächlich online benötigt? Wenn nicht, aus dem Netzwerk entfernen, bzw. nicht in Dauerbetrieb halten und nur dann anschalten, wenn es benötigt wird.

Schritt 2. Wie ist das Gerät zu aktualisieren? Dies sollte unbedingt bekannt sein. Auch ist es ratsam, nur Geräte von Herstellern zu verwenden, die Sicherheitsupdates gewährleisten. Tut ein Hersteller das nicht, ist es besser auf ein Modell eines anderen Anbieters zu wechseln.

Schritt 3. Wie wird das Gerät konfiguriert? Es ist wichtig, sich zu informieren, welche Sicherheitseinstellungen verfügbar sind, wozu sie dienen und wie sie einzurichten sind (siehe Schritt 2).

Schritt 4. Sind riskante Standardeinstellungen geändert worden? Viele IoT-Geräte verfügen über aktivierte Remote-Fehlerbehebungsfunktionen, die Hacker missbrauchen könnten. Oft haben die Geräte vorinstallierte Standardkennwörter, die den Cyberkriminellen auf jeden Fall gut bekannt sind. Einige Router werden mit aktiviertem Universal Plug and Play ausgeliefert, wodurch versehentlich das Innere eines Netzwerks freigelegt werden kann. Vor Inbetriebnahme eines Geräts sollten daher erst die Standardeinstellungen geprüft und geändert werden (siehe Schritte 2 und 3).

Schritt 5. Wie viele Daten sollen tatsächlich geteilt werden? Wenn das Gerät an einen Onlinedienst angeschlossen ist, ist es hilfreich zu wissen, wie viele Daten das Gerät teilt und wie oft. Vermutlich ist es für eine reibungslose Zusammenarbeit z.B. Mit Kolleg*innen gar nicht notwendig, alle Daten jederzeit zu hochzuladen. Deshalb sollte festgelegt werden, was tatsächlich geteilt wird (siehe Schritte 3 und 4).

Schritt 6. Besteht die Möglichkeit, mit zwei Netzwerken zu arbeiten? Einige Heimrouter erlauben es, ein WLAN in zwei Netzwerke aufzuteilen, die separat verwaltet werden können. Eine gute Lösung ist hierbei, etwa die IoT-Heimgeräte in einem Gastnetzwerk und Arbeitscomputer wie Laptops in einem anderen Netzwerk zu platzieren (siehe Schritte 1, 2, 3, 4 und 5).

Schritt 7. Kann die "Client Isolation" aktiviert werden? Einige Heimrouter verfügen über eine als "Client-Isolation" bezeichnete Option, die Geräte im Netzwerk gegeneinander abschirmt. Dadurch wird das Risiko verringert, dass eine Sicherheitslücke in einem Gerät dazu benutzt wird, andere Computer "von innen" anzugreifen (siehe Schritte1, 2, 3, 4, 5 und 6).

Schritt 8. Weiß ich, an wen ich mich bei einem Problem wenden kann? Wenn der Arbeitgeber eine IT-Abteilung hat oder technischen Support bietet, ist es wichtig, sich zu informieren, wer dort der Ansprechpartner ist und welche Informationen dieser am ehesten benötigt, um schnell reagieren zu können.

IT-Abteilungen, die sich um Mitarbeiter an entfernten Standorten kümmern, sollten es ihren weniger technischen Kollegen auf einfachem Wege ermöglichen, Ratschläge zur Cybersicherheit einzuholen oder verdächtige Aktivitäten zu melden. Hierfür reicht eine interne E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, über die Benutzer einfach und effizient mögliche Angriffe melden können. So kann ein ganzes Unternehmen zu den Augen und Ohren des Sicherheitsteams werden.

关于 Sophos

Sophos 是全球领先的网络安全公司,凭借其人工智能驱动的平台和专家主导的服务,保护着全球 60 万家组织的安全。Sophos 根据各组织在不同安全成熟度的各式各样的需求提供支持,并与其共同成长,携手应对日益严峻的网络攻击。其解决方案结合机器学习、自动化、实时威胁情报以及来自 Sophos X-Ops 的前线真人专家的专业知识,提供 24/7 全天候高级威胁监控、侦测与响应服务。
Sophos 提供行业领先的托管式侦测与响应 (MDR) 服务,同时配备一整套全面的网络安全技术组合,包括端点、网络、电子邮件和云安全、扩展式侦测与响应 (XDR)、身份辨识威胁侦测与响应 (ITDR),以及下一代 SIEM。结合专家咨询服务,这些能力帮助组织主动降低风险,并更迅速地响应,提供力求在不断变化的威胁面前保持领先所需的可见性和可扩展性。
Sophos 通过全球合作伙伴生态系统进入市场,包括托管式服务提供商 (MSPs)、托管式安全服务提供商 (MSSPs)、经销商、分销商、市场集成商以及网络风险合作伙伴,为组织提供灵活的选择,使其能够在保护业务安全的同时建立值得信赖的合作关系。  Sophos 总部位于英国牛津。如欲了解更多信息,请访问 www.sophos.cn。