Der Trend zur Vernetzung von Alltagsgeräten im Privathaushalt, kurz Internet of Things (IoT), hält unvermindert an und macht auch vor Unternehmen jeglicher Größenordnung nicht Halt. Bei aller Begeisterung über die technischen Helferlein bleibt das Bewusstsein über die Gefahren allerdings oft auf der Strecke. Leistungsfähige IoT-Geräte sind nun mal Minicomputer und benötigen den gleichen Schutz wie Laptops oder Tablets – aber der ist in Wirklichkeit oft nicht vorhanden.

Sophos will es genau wissen und hat zu diesem Zweck das Forschungsprojekt »Haunted House« (Spuk-Haus) gestartet – in Zusammenarbeit mit dem Industrial-IT-Security-Spezialisten Koramis. Dazu wurde ein nachgebildetes Smart Home inklusive realer Steuerungs- und Netzwerkinfrastruktur als potenzielles Angriffsziel ins Internet gestellt. Über mehrere Wochen hinweg wurden dann Angriffe auf diesen »Honeypot« kontinuierlich analysiert und bewertet. Parallel scannten Experten das Internet nach TATSÄCHLICH verfügbaren Smart Home-Komponenten und bezogen diese Ergebnisse in die Analyse ein.

Die Untersuchungs-Ergebnisse wurden in einem Whitepaper zusammengetragen, das Aufschluss über die Qualität, Quantität und Aggressivität von Angreifern sowie mögliche physische und personelle Gefahren gibt.


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