Vorinstallierte Schutzmechanismen in Windows 7 allein bieten keine ausreichende Sicherheit

Sophos Press Release

Guter Basis-Schutz für private PC-Anwender - effiziente Durchsetzung unternehmensweiter Richtlinien

Windows 7, das neue Microsoft Betriebssystem, soll bereits im Oktober 2009 auf den Markt kommen. Zu den neuen Funktionen gehören auch erweiterte Sicherheitsfeatures, inklusive Malware-Schutz, Firewall und Verschlüsselung. Sascha Pfeiffer, Principal Security Consultant beim Computersicherheitsspezialisten Sophos, mahnt allerdings zur Vorsicht, denn Unternehmen sollten sich nicht gänzlich auf die integrierten Sicherheitsfunktionen verlassen. Zwar seien diese, verglichen mit den in Windows Vista eingebundenen Features, umfangreicher und besser geworden - aus Effizienz- und Compliance-Gründen sollten Firmen jedoch weiterhin zentral verwaltbare IT- und Datensicherheitslösungen einsetzen: Nur damit lassen sich IT-Systeme und Daten plattformübergreifend vor Schadsoftware, unberechtigten Zugriffen und Datenverlust schützen sowie interne und gesetzliche Vorgaben mit überschaubarem Ressourcenaufwand durchsetzen.

Sascha Pfeiffer: 'Die Sicherheitsfunktionen in Windows 7 sind vor allem auf den Einsatz auf Einzelplatzrechnern von Privatanwendern ausgelegt - nicht aber auf die Anforderungen von Unternehmen. Die Einhaltung vielfältiger Compliance-Richtlinien und der ganzheitliche Schutz von IT-Systemen und Daten erfordern umfassende Security-Konzepte. Zugleich schrumpfen in vielen Firmen und Organisationen die IT-Budgets. Sie benötigen daher professionelle Lösungen, die sich zentral und einfach administrieren lassen.'

Viele Unternehmen hatten auf den Umstieg auf Windows Vista verzichtet, unter anderem aufgrund des hohen Ressourcenbedarfs und einer unzureichenden Performance. Dies könnte sich mit Windows 7 ändern und Firmen dazu bewegen, von Windows XP auf das neue und vergleichsweise schlankere Betriebssystem zu migrieren.

'Windows 7 ist zwar in puncto Leistungsfähigkeit wie auch Sicherheit die bessere Wahl', so Sascha Pfeiffer weiter. 'Wer allerdings aus Kostengründen meint, damit automatisch auf zusätzliche Sicherheitslösungen verzichten zu können, liegt falsch. Kein Betriebssystem ist heute mehr vor Malware-Attacken gefeit. Die integrierten Sicherheitsfeatures können kein Ersatz für professionelle Lösungen von Spezialisten sein, die den Unternehmen auch entsprechende Beratungs- und Support-Leistungen bieten. Dies gilt ebenso beim Einsatz alternativer Betriebssysteme wie Mac OS X. Für Unternehmen ist der Einsatz weiterer IT- und Datensicherheitslösungen Pflicht.'

Detaillierte Informationen zu den Sicherheitsfunktionen in Windows 7 finden Sie im Blog von Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos.

Informationen sowie ein Online-Video zu dem von Sophos Mitte Juni 2009 entdeckten Trojaner 'Jahlav-C', der sich über eine infizierte Porno-Website verbreitet und sowohl Microsoft Windows Systeme als auch das Apple Betriebssystem Mac OS X angreift, stehen ebenfalls im Blog von Graham Cluley.

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern vertrauen auf Sophos. Wir bieten den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlusten. Unsere umfassenden Sicherheitslösungen sind einfach bereitzustellen, zu bedienen und zu verwalten. Dabei bieten sie die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership. Das Angebot von Sophos umfasst preisgekrönte Verschlüsselungslösungen, Sicherheitslösungen für Endpoints, Netzwerke, mobile Geräte, E-Mails und Web. Dazu kommt Unterstützung aus den SophosLabs, unserem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren.

Die Sophos Hauptsitze sind in Boston, USA, und Oxford, UK.