Spam und Falschmeldungen mit Schweinegrippe-Bezug steigen an

Sophos Press Release

Vorsicht vor E-Mails mit angeblichen News zur Mexikanischen Grippe

Die Experten der SophosLabs, der weltweiten Forschungszentren von Sophos, haben bereits die erste Spam-Kampagne mit der Betreffzeile "Swine flu worldwide!" entdeckt. Damit setzt sich der Trend fort, nach dem Cyberkriminelle versuchen, aktuelle Nachrichten aufzugreifen. Sie setzen dazu auf die Angst und Neugier der Internet-User, um auf unseriöse Weise Geld zu verdienen. In dem vorliegenden Fall locken die Spammer die Empfänger über den Link auf die Website einer kanadischen Internet-Apotheke, die Vorsorgemedikamente gegen die Grippe anbietet. Dabei besteht die Gefahr, dass die Qualität von Medikamenten, die aus dubiosen Quellen im Netz stammen, nicht nachvollzogen werden kann und sie damit gefährlich sein können.

Die Experten von Sophos erwarten, dass die Spam-Welle zum Thema Schweinegrippe mit deren weiteren Verbreitung noch größer werden wird. Dabei werden vermutlich nicht nur unseriöse Werbetreibende aktiv, sondern auch Kriminelle, die mit gefälschten Webseiten, auf denen Schadcode hinterlegt ist, versuchen werden, an Geld oder vertrauliche Daten verunsicherter Nutzer zu gelangen.

Die kriminellen Spammer haben ihr Vorgehen dabei weiter verfeinert, ermittelten die Experten der SophosLabs. So setzen sie nun automatisierte Crawler ein, die das Internet nach den aktuell wichtigsten News absuchen. Diese werden dann automatisch in Spam-Vorlagen eingebunden und über Botnetze verbreitet. Im Fall des Schweinegrippe-Spams vermuten die SophosLabs eine Verbreitung über das Rustock-Botnetz, das zu den größten seiner Art zählt. Damit gelingt es den Spammern sehr schnell, auf neueste Ereignisse zu reagieren und damit in kurzer Zeit Hunderttausende von Internet-Nutzern zu erreichen.

Sophos warnt zudem davor, allzu gutgläubig gegenüber Informationen zu sein, die zum Thema Schweinegrippe derzeit über Twitter, soziale Netzwerke oder weitere Plattformen verbreitet werden. Trittbrettfahrer, Kriminelle und andere zwielichtige Internet-Nutzer werden versuchen, die weltweite Angst vor einer Pandemie für ihre Zwecke auszunutzen - sei es, um damit unlauteres Geld zu ergaunern oder nur um Aufmerksamkeit zu erregen. Deshalb empfiehlt Sophos, sich zum Thema Schweinegrippe am besten über anerkannte Quellen, wie die Weltgesundheitsorganisation, das Robert Koch-Institut oder das Bundesgesundheitsministerium zu informieren.

Weitere Details zum Schweinegrippe-Spam erläutert Fraser Howard, Principal Virus Researcher der SophosLabs, im SophosLabs Blog (englisch).

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Die Sophos Hauptsitze sind in Boston, USA, und Oxford, UK.