Anti-Malware

Anti-Malware-Software und Malwareschutzpakete schützen Sie vor Viren und weiteren Bedrohungen wie Trojanern, Würmern und – je nach Produkt – auch vor Spyware.

Anti-Malware-Software besitzt immer auch einen Scanner. Er prüft Programme und stellt fest, ob sie möglicherweise oder tatsächlich schädlich sind. Scanner können Folgendes erkennen:

  • Bekannte Malware: Der Scanner vergleicht die Dateien auf Ihrem Computer mit einer Bibliothek bekannter Malware-Dateien. Bei einer Übereinstimmung gibt der Scanner eine Warnung aus und blockiert den Zugriff auf diese Datei. Die Erkennung bekannter Malware setzt die möglichst häufige Aktualisierung einer lokalen Datenbank mit den aktuellen Virusidentitäten voraus, alternativ eine Verbindung zu einer cloudbasierten Malware-Datenbank.
  • Bisher unbekannte Malware: Der Scanner analysiert das wahrscheinliche Verhalten eines Programms. Wenn es alle Kennzeichen eines Virus aufweist, wird der Zugriff blockiert, auch wenn die Datei keinem bekannten Virus entspricht.
  • Verdächtige Dateien: Der Scanner analysiert das wahrscheinliche Verhalten eines Programms. Wird dieses Verhalten als unerwünscht eingestuft, dann warnt der Scanner, dass es sich um Malware handeln könnte. Die meisten Malwareschutzpakete beinhalten sowohl Scanner, die beim Dateizugriff prüfen (Zugriffsscanner), als auch solche, die nach Bedarf prüfen (On-Demand-Scanner).

Zugriffsscanner sind auf Ihrem Computer ständig im Hintergrund aktiv. Sie überprüfen automatisch alle Dateien, die Sie öffnen oder ausführen möchten, und können Sie am Zugriff auf infizierte Dateien hindern.

On-Demand-Scanner prüfen auf ausdrücklichen Wunsch ganz gezielt ausgesuchte Dateien, Verzeichnisse oder Laufwerke.

download Schreckxikon: Bedrohungen von A bis Z
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