So bewegen Sie sich sicher im Internet

In diesem Abschnitt erhalten Sie allgemeine Tipps zur sicheren Verwendung von Internet und E-Mails.

Lesen Sie auch unsere Tipps in den Abschnitten So schützen Sie sich vor Phishing and So schützen Sie sich vor Viren, Trojanern, Würmern und Spyware.

Halten Sie Ihre Sicherheits-Updates immer auf dem neuesten Stand.

Um Computer zu infizieren, machen Hacker sich Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Programmen zunutze. Informieren Sie sich über Sicherheits-Updates und Patches für Betriebssysteme, Browser, Plug-ins und andere Software, die das Ziel von Hackerangriffen sein könnte. Stellen Sie Ihren Computer möglichst so ein, dass er Sicherheits-Updates automatisch herunterlädt.

Schützen Sie sich mit Firewalls

Eine in Ihrem Unternehmensnetzwerk installierte Netzwerk-Firewall lässt nur autorisierte Arten des Datenverkehrs zu. Eine Client-Firewall wird auf jedem Computer in Ihrem Netzwerk installiert und lässt ebenfalls nur autorisierten Datenverkehr zu. Das wehrt Hacker und Internetwürmer ab und verhindert, dass der Computer über nicht autorisierte Programme mit dem Internet kommuniziert.

Klicken Sie nicht auf Links in unerwarteten E-Mails.

Links in unerwarteten E-Mails leiten oft auf gefälschte Webseiten weiter. Dort werden die von Ihnen eingegebenen vertraulichen Informationen – etwa Kontonummern und Passwörter – unter Umständen gestohlen und missbraucht. Darüber hinaus versuchen Hacker oft, Sie mit solchen Links direkt auf schädliche Webseiten zu leiten.

Nutzen Sie für jede Webseite ein anderes Passwort.

Verwenden Sie für jede Webseite, für die Sie ein Benutzerkonto haben, ein anderes Passwort. Wird ein Passwort entschlüsselt, so ist in diesem Fall nur ein einzelnes Konto betroffen. Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass Ihre Passwörter schwer zu erraten sind. Nehmen Sie als Passwort niemals ein Wort, das in einem Nachschlagewerk zu finden ist.

Blockieren Sie gegebenenfalls den Zugriff auf bestimmte Webseiten oder Arten von Webinhalten.

In einer Unternehmensumgebung kann es sinnvoll sein, den Zugriff auf einige Webseiten zu blockieren. Das gilt für Seiten, die am Arbeitsplatz unangemessen oder anstößig sind oder die eine Sicherheitsbedrohung darstellen (zum Beispiel Spyware auf Computern installieren). Zu diesem Zweck gibt es Software-Webfilter und Hardware-Appliances. Auch wenn Nutzer befugt sind, Webseiten zu besuchen, sollten Sie sicherstellen, dass alle besuchten Webseiten auf Sicherheitsbedrohungen gescannt werden.

Prüfen Sie E-Mails auf Malware und Spam.

Virenschutzprogramme können unerwünschte E-Mails erkennen und daran hindern, in den Posteingang des Benutzers zu gelangen. Außerdem durchsuchen sie E-Mails nach darin enthaltener Malware.

Klicken Sie nicht auf Pop-up-Meldungen.

Treffen Sie auf Pop-up-Warnungen, wonach Ihr Computer infiziert sei und mit einer kostenlosen Virenentfernung gesäubert werden könne, dann klicken Sie keinesfalls auf Links oder Schaltflächen zum Herunterladen dieser Software. Es könnte dazu führen, dass Sie schädlichen Code herunterladen, beispielsweise gefälschte Virenschutzsoftware.

Gehen Sie per Router ins Internet.

Ein Router kann die Verbindungen zwischen dem Internet und bestimmten Computern begrenzen. Viele Router enthalten auch eine Netzwerk-Firewall.

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