So schützen Sie sich vor Viren, Trojanern, Würmern und Spyware

Installieren Sie Virenschutz- oder Endpoint-Sicherheitssoftware.

Installieren Sie auf allen Desktop-PCs und Servern eine Virenschutz- oder Endpoint-Sicherheitssoftware. Stellen Sie sicher, dass diese stets aktuell ist. Neue Malware kann sich extrem schnell verbreiten: Setzen Sie daher auf eine Infrastruktur, mit der Sie alle Computer in Ihrem Unternehmen kurzfristig, regelmäßig und einheitlich updaten können.

Setzen Sie an Ihrem E-Mail-Gateway eine E-Mail-Filterlösung ein, um Ihr Unternehmen vor Bedrohungen durch Viren, Spam und Spyware in E-Mails zu schützen.

Denken Sie beim Schutz auch an Laptops und Desktop-PCs von Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten. Viren, Würmer und Spyware können sich auch über diese Geräte leicht Zugang zu Ihrem Unternehmen verschaffen.

Blockieren Sie Dateiformate, die oft Malware enthalten.

Blockieren Sie ausführbare Dateien, denn es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Ihr Unternehmen solche Dateitypen von extern zugeschickt bekommt.

Abonnieren Sie einen E-Mail-Benachrichtigungsservice.

Fügen Sie auf Ihrer Webseite oder in Ihrem Intranet gegebenenfalls einen Info-Feed über neue Malware hinzu. Benutzer wissen dann besser über aktuelle Bedrohungen Bescheid. Zuverlässige, aktuelle Informationen dazu finden Sie zum Beispiel im Blog Naked Security unter http://nakedsecurity.sophos.com (englisch).

Schützen Sie alle Computer mit einer Firewall.

Installieren Sie Firewalls, um die Computer eines Netzwerks auch voreinander zu schützen. Viele Würmer dringen über USB-Laufwerke, CDs und Mobilgeräte selbst in geschlossene Netzwerke ein. Schützen Sie zudem Laptops und Computer von Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten, durch eine Firewall.

alten Sie Ihre Software-Patches immer auf dem neuesten Stand.

Spielen Sie vor allem bei Windows-Computern stets die automatischen Aktualisierungen (Updates, Patch-Aktualisierungen) ein. Sie schließen sehr häufig Sicherheitslücken, die Ihren Computer für Malware anfällig machen.

Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig.

Erstellen Sie regelmäßig Sicherungskopien wichtiger Arbeitsdokumente und Daten. Prüfen Sie regelmäßig, ob deren Wiederherstellung einwandfrei funktioniert. Lagern Sie die Sicherungskopien an einem sicheren Ort, am besten außerhalb des Firmengeländes, damit sie auch bei einem Brand geschützt sind. Wenn Ihr Computer je mit einem Virus infiziert sein sollte, können Sie auf diese Weise verlorene Programme und Daten wiederherstellen. Die Sicherungskopien Ihrer vertraulichen Daten sollten verschlüsselt und zudem physisch geschützt werden.

Implementieren Sie Device Control.

Unterbinden Sie die Möglichkeit, nicht autorisierte Geräte an Ihre Computer anzuschließen. Geräte wie USB-Laufwerke, Musik-Player und Mobiltelefone können Malware enthalten, die bereits beim Anschließen den Computer infiziert.

Deaktivieren Sie die AutoRun-Funktion.

Im Februar 2011 hat Microsoft die automatische AutoRun-Funktion deaktiviert, damit sich Malware von Geräten wie USB-Laufwerken nicht auf Host-Computer und gemeinsam genutzte Netzlaufwerke kopieren kann.

download Schreckxikon: Bedrohungen von A bis Z
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