Spoofing

Beim E-Mail-Spoofing wird die Absenderadresse für Social-Engineering- Zwecke gefälscht.

Spoofing eignet sich für eine ganze Reihe bösartiger Absichten.

Phisher (Kriminelle, die Benutzer zur Preisgabe vertraulicher Informationen verleiten) fälschen Absenderadressen, um den Eindruck zu erwecken, die E-Mail stamme von einer vertrauenswürdigen Quelle, etwa Ihrer Bank. Die E-Mail leitet Sie auf eine gefälschte Webseite (zum Beispiel der Nachahmung einer Bank-Webseite) weiter, die Ihre Kontodetails und Ihr Passwort abfragt.

Manchmal senden Phisher auch E-Mails, die scheinbar aus dem Unternehmen stammen, in dem Sie arbeiten – zum Beispiel vom Systemadministrator. Sie fordern Sie zum Beispiel auf, Ihr Passwort zu ändern oder Ihre Daten zu bestätigen.

Kriminelle Onlinebetrüger verwischen mit gefälschten E-Mail-Adressen ihre Spuren und entgehen so der Entdeckung und Verfolgung.

Spammer erwecken durch gefälschte Absenderadressen den Eindruck, dass eine harmlose Einzelperson oder ein Unternehmen für den Spam verantwortlich ist. Ein weiterer Vorteil für die Absender ist, dass ihr eigenes Postfach nicht mit Nachrichten über fehlgeschlagene Zustellungen überflutet wird. (Siehe E-Mail-Malware)

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