Parasitenvirus

Parasitenviren sind auch als Dateiviren bekannt und verbreiten sich, indem sie sich selbst an Programmdateien anhängen.

Wenn Sie ein mit einem Parasitenvirus infiziertes Programm starten, wird zuerst der parasitäre Virencode ausgeführt. Um seine Anwesenheit zu verbergen, übergibt der Virus danach die Kontrolle an das Originalprogramm zurück.

Das Betriebssystem auf Ihrem Computer betrachtet den Virus als Teil des Programms, das Sie ausführen wollten, und vergibt dafür dieselben Rechte. Diese Rechte ermöglichen dem Virus, sich selbst zu kopieren, sich im Speicher zu installieren oder Änderungen an Ihrem Computer vorzunehmen.

Parasitenviren traten in der Geschichte der Viren früh auf, wurden dann aber eher selten. Heutzutage werden sie wieder gängiger. Jüngste Beispiele dafür sind Sality, Virut und Vetor.

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