Hacktivismus

Hacktivisten sind meist politisch motiviert und greifen Unternehmen, Behörden, Institutionen und Privatpersonen an.

Politische Hacker verunstalten Webseiten, leiten Datenverkehr um, starten DoS-Angriffe und stehlen Daten.

Im Jahr 2011 machte die Hacktivisten-Gruppe LulzSec häufig Schlagzeilen mit Angriffen unter anderem auf Sony, PBS, den US-Senat, die CIA und die FBI-Tochter InfraGard. Nach 50 Tagen löste sich die Gruppe wieder auf.

Anonymous, ein lockerer Zusammenschluss international agierender Hacker, möchte mit seinen Aktionen nach eigener Aussage den zivilen Ungehorsam fördern. Anonymous stand beispielsweise im Verdacht, Webseiten in El Salvador, Israel und der Stadt Toronto über verteilte Denial-of-Service-Angriffe lahmgelegt zu haben. Der Gruppierung angehörende Hacker legten im Rahmen eines Angriffs auf Booz Allen Hamilton außerdem 90.000 E-Mail-Adressen von US-Militärangehörigen offen.

Die Vielfalt der Ziele deutet darauf hin, dass Hacktivismus nahezu alle Institutionen treffen kann, auch wenn bisher nur eine Minderheit wirklich betroffen war. Viele Mitglieder von LulzSec und Anonymous wurden inzwischen von den Strafverfolgungsbehörden verhaftet.

Verschlüsselung ist die beste Methode, um sich vor Hackern zu schützen und unbefugte Zugriffe auf sensible Daten zu verhindern.

download Schreckxikon: Bedrohungen von A bis Z
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