Sicherheitsbedrohungen in sozialen Netzwerken

Warum Sie den Zugriff auf personenbezogene Daten beschränken sollten

Datenschutzverletzungen in sozialen Netzwerken waren im ersten Halbjahr 2011 das zentrale Thema. Die Standardeinstellungen der meisten sozialen Netzwerke sehen eine freie Einsicht in sämtliche personenbezogenen Daten vor und Benutzer sind dazu gezwungen, diese Einstellungen zurückzusetzen, wenn sie ihren Account privater gestalten möchten. Die hierdurch einhergehenden Sicherheitsprobleme sind praktisch unkontrollierbar, da so viele Personen – sowohl Fremde als auch Freunde – Zugriff auf persönliche Daten erhalten.

Um zu veranschaulichen, wie gefährlich soziale Netzwerke sein können, führten wir jüngst eine Umfrage zu sozialen Medien durch, im Rahmen derer wir Personen befragten, ob sie in der Vergangenheit in sozialen Netzwerken bereits Opfer von Spam, Phishing oder Malware waren. 71 % der insgesamt beinahe 2000 Befragten gaben an, dass sie selbst oder einer ihrer Kollegen Spam auf einer Social-Networking-Website erhalten habe. 46 % berichteten, Opfer von Phsihing geworden zu sein und 45 % erhielten Malware in ihren Posteingängen. Die übrigen Befragten waren geteilter Meinung: Einige gaben, an, nicht betroffen zu sein, andere waren sich nicht sicher.

Cyberkriminelle können Informationen zu Ihrer Person von Ihrem Social-Networking-Profil und Ihren Posts stehlen und Angriffe in Folge auf Ihre individuellen Interessen und Vorlieben zuschneiden. Dieser Trick ist auch unter dem Begriff „Social Engineering“ bekannt und macht Sicherheitsbedrohungen noch schwieriger erkennbar. Schauen wir uns die aktuellen Angriffe und Datenschutzverletzungen auf den drei führenden Social-Networking-Sites – Facebook, Twitter und LinkedIn – einmal genauer an und werfen wir auch einen kurzen Blick auf Google Plus:

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