Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hat Cyberkriminalität einen dramatischen Wandel erlebt. Was einst das Metier von Aufmerksamkeit heischenden Teenagern war, ist heute ein organisiertes Verbrechen zur finanziellen Bereicherung geworden.
Früher machten sich Virenschreiber einen Spaß daraus, Schädlinge an anstößige Bilder zu koppeln und über ihre Malware-Errungenschaften zu prahlen. Heutzutage greifen Hacker gezielt Unternehmen an, um personenbezogene Daten zu stehlen, komplexe Netzwerke missbrauchter PCs aufzubauen oder aber Einzelpersonen ihrer Identität zu berauben.
2009 konnten Facebook, Twitter und andere Social Networking Sites ihren Marktanteil erheblich ausbauen und weckten damit großes Interesse in Hacker-Kreisen. Schnell mutierten solche Portale zum Tummelplatz für Datenverluste und Identitätsdiebstähle.
Außerdem kamen letztes Jahr neue Computer-Plattformen auf den Markt, die in Windeseile Opfer von cyberkriminellen Aktivitäten wurden. Auch alte Bekannte erlebten 2009 ihren zweiten Frühling: Bewährte Hacker-Techniken im neuen Gewand wurden geschickt eingesetzt, um Datenschutzverfahren zu überlisten.
Um den Kampf gegen zukünftige Bedrohungen zu gewinnen, sollten Internet-User sich mit den Sicherheitsproblemen der Vergangenheit aktiv auseinander setzen und auf Basis dieser Strategien zur Verhinderung von Malware-Angriffen in der Zukunft entwickeln.
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