Operation Aurora

Was Sie wissen sollten

Bei Operation Aurora handelt es sich um eine gezielte Malware-Attacke auf mindestens 30 führende Unternehmen, darunter auch Google und Adobe. Hacker nutzten dabei eine Zero-Day-Schwachstelle im Internet Explorer aus und konnten so Malware auf die Computer von Usern einschleusen. Nachdem die Malware geladen war, konnten die Angreifer die Kontrolle über die betroffenen Computer übernehmen und Firmendaten stehlen.

Die Malware stammt aus China. Laut Google wurde der Übergriff von der chinesischen Regierung finanziert – dieser Verdacht konnte jedoch bisher nicht bestätigt werden.

Bin ich infiziert?

Wenn Sie Sophos Sicherheitssoftware einsetzen, sind Ihre Computer bereits umfassend vor der Bedrohung geschützt: Die Sophos Produktpalette blockiert die schädlichen Webseiten sowie das JavaScript der Bedrohung proaktiv. Zudem werden Versuche, die Malware auf den Systemen der User zu platzieren, vereitelt. BOPS, der Sophos Dienst zum Verhindern von Pufferüberläufen, schützt ebenfalls vor der Bedrohung.

Die Risiken

Laut Angaben von Microsoft sind Internet Explorer 6, 7 und 8 von der Zero-Day-Sicherheitslücke betroffen. Die meisten Übergriffe konnten jedoch in Internet Explorer 6 nachgewiesen werden. Nun haben auch Trittbrettfahrer die Sicherheitslücke von Operation Aurora ausgenutzt.

Microsoft hat jetzt einen kritischen Patch zum Download bereitgestellt, der vor Operation Aurora sowie den Übergriffen von Trittbrettfahrern schützt. Endpoint Security and Data Protection bietet Usern bereits einen allgemeinen Schutz vor der Bedrohung.

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00:11:55 - 19 Jan 2010

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Operation Aurora: The attack on Google

Chester Wisniewski of Sophos Canada and James Lyne from the Office of the CTO discuss Operation Aurora: The attack on Google, what it means to businesses, and what we should be doing to better protect our networks.

Lohnt es sich, auf andere Browser auszuweichen?

Da Aurora auf den Internet Explorer abzielt, rieten Sicherheitsexperten der deutschen und französischen Regierung Usern dringend, vorübergehend auf andere Browser umzusteigen. Auch wenn ein Browserwechsel durchaus zu empfehlen ist, kann er jedoch auch Probleme im Unternehmen aufwerfen: Web-Anwendungen funktionieren unter Umständen nicht mehr. Ferner können Mitarbeiter den neuen Browser vielleicht nicht bedienen.

Am sichersten fahren Sie in jedem Fall, wenn Sie die aktuelle Version Ihres Browser nutzen und sämtliche Patches und Fixes installieren.

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