Gefälschte Virenschutzsoftware zählt zu einer der häufigsten und hartnäckigsten Bedrohungen im Internet. Eine halbe Million Varianten befinden sich derzeit im Umlauf. Dabei setzt gefälschter Virenschutz auf Social Engineering, um Benutzer mittels Blackhat-Suchmaschinenoptimierung auf infizierte Websites zu locken.
Sobald der Benutzer den gefälschten Virenschutz auf seinen Computer heruntergeladen hat, versucht die Software ihm weiszumachen, sein System sei mit Bedrohungen infiziert, die in Wirklichkeit gar nicht existieren. Um die vermeintlichen Schädlinge zu entfernen, wird der Benutzer dann dazu genötigt, Dienstleistungen zur Bereinigung zu erwerben. Der gefälschte Virenschutz belästigt den Benutzer so lange mit aufdringlichen Warnmeldungen, bis dieser schließlich zahlt.
Die Risiken
Besonders hoch ist das Risiko für personenbezogene Daten. Diese werden abgefangen und von den Netzwerken, die für die Veröffentlichung der Fake Anti-Virus-Malware verantwortlich sind, für kriminelle Machenschaften genutzt.
In diesem White Paper erfahren Sie, woher gefälschte Virenschutzsoftware stammt, wie sie sich verbreitet, was passiert, wenn ein System mit gefälschtem Virenschutz infiziert wird, und wie Sie verhindern, dass Ihr Netzwerk und Ihre Benutzer von diesem hartnäckigen Schädling heimgesucht werden.
Unsere Experten verraten Ihnen, was sich hinter Blackhat SEO verbirgt
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00:52:00 - 13 Apr 2010
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Onur Komili aus den SophosLabs erklärt gefälschtes Anti-Virus und Blackhat-SEO
Chester Wisniewski interviewt Onur Komili von Sophos Kanada über Blackhat-SEO und seinen aktuellen Fachbeitrag: „Manipulierte Suchergebnisse: Wie Hacker Malware über automatische Suchmaschinen-Manipulationen in Umlauf bringen.“ (englisch)
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