Mit Sophos gegen verseuchte Internetseiten und Abzocker

Mai 25, 2011 Sophos Press Release

Laut den aktuellen Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik ist die Computerkriminalität im vergangenen Jahr in Deutschland um mehr als zwölf Prozent auf rund 84.400 Fälle gestiegen. In acht von zehn Fällen handelt es sich dabei um Betrug. Dabei nahm das Ausspähen von Daten um 32 Prozent zu.

Sophos, einer der führenden Anbieter von Lösungen für IT- und Datensicherheit, sagt mit seiner riesigen URL-Datenbank mit Millionen von Einträgen Malware, Spam und Phishing-Webseiten den Kampf an. Unternehmen und Endkunden profitieren von der umfangreichen Online-Reputationsdatenbank und von Sophos Live Protection. Hierbei gibt es eine Live-Verbindung zu den SophosLabs zum Schutz vor Bedrohungen, Spam und schädlichen URLs in Echtzeit, die z.B. im Produkt Sophos Endpoint Security and Data Protection integriert ist.

Umfangreiche Online-Reputationsdatenbank

„Unternehmen erhalten ohne komplizierte Konfigurationen unmittelbaren Zugriff auf Bedrohungsdaten der umfangreichen SophosLabs Reputationsdatenbank. Sophos Kunden können auch selbst dafür sorgen, dass der Live-Schutz stets mit neuesten Bedrohungsinformationen versorgt wird“, so Sascha Pfeiffer, Principal Security Consultant bei Sophos. „Sobald ein Kunden-Scan eine neue IT-Bedrohung identifiziert, wird die Bedrohungsdatenbank der SophosLabs automatisch aktualisiert und somit der Schutz auf alle übrigen Sophos Kunden ausgedehnt. Keine andere Methode schützt besser vor Zero-Day-Bedrohungen.“

Drei Millionen infizierte Seiten

Im Bereich Spam arbeitet Sophos eng mit Suchmaschinenbetreibern zusammen, die Millionen von Webseiten pro Tag überprüfen. Zehntausende schädliche Webseiten werden so jeden Tag gefunden und von Sophos analysiert. Auf diese Weise wird eine Datenbank erstellt, die webbasierte Schadsoftware und Scareware listet. Im Moment sind drei Millionen infizierte Webseiten archiviert, die von Sophos eine verlässliche Risikoeinstufung erhalten. Gleichzeitig werden auch externe Inhalte der Seite, wie z.B. Werbebanner, untersucht. Es wird überprüft, wer der Eigentümer der Webseite ist, wann diese registriert wurde, wo sich der Server befindet, etc. Der Antiviren-Scanner von Sophos untersucht nicht nur Dateien, die direkt aus dem Web heruntergeladen werden, sondern erkennt auch schädliche HTML-Dateien, Javascript und PDF-Dateien.

„Zusätzlich zum Schutz vor schädlichen Dateien sind in der URL-Datenbank auch bekannte Phishing-Webseiten sowie Seiten, die in E-Mail-Spams beworben werden“, erklärt Sascha Pfeiffer. „Die SophosLabs, unser globales Netzwerk aus Bedrohungsanalysecentern, stellen mit dieser umfangreichen Datenbank sicher, dass wir die aktuellen IT-Bedrohungen kennen und vor allem effektiv auf neue reagieren können.“

So nutzt z.B. ComputerBILD in seiner neuen Version der Software „Abzockschutz Premium“ neben der Schutzfunktion vor Abofallen aus der Vorgängerversion die aktuelle Online-Reputationsdatenbank von Sophos, um die Kategorien Malware, Phishing und Spam abzudecken. Anders als bei vergleichbaren Lösungen wird hier großer Wert auf die Privatsphäre des Nutzers gelegt. Die Datenbank wird auf dem Rechner lokal gehalten und es werden keine Online-Anfragen über eine URL an Dritte weitergeleitet. Weitere Informationen zum Abzockschutz finden Sie hier.