Eine aktuelle Studie von Sophos weist zunehmende Hacker-Aktivitäten im Bereich der Suchmaschinenmanipulation nach. Experten der SophosLabs fanden unter anderem heraus, dass Hacker bereits häufig mit automatischen Tools arbeiten, um Nutzer auf infizierte Webpages zu locken - mit Erfolg wie die Studie zeigt: Einige dieser verseuchten Seiten verzeichnen mehr als 620 Klicks pro Tag.
Die Experten von Sophos, einem führenden Anbieter von IT- und Datensicherheitslösungen, stießen auf Programme, die Quellen wie beispielsweise Google Trends durchsuchen, um selbstständig von Usern stark nachgefragte Inhalte erstellen können. Zusätzlich erkennen moderne Hacker-Tools meist automatisch, wer auf eine Seite zugreift und reagieren entsprechend:
Suchmaschinenroboter werden mit Inhalten gefüttert um wie eine normale Internetseite zu wirken und eine möglichst hohe Platzierung in der Ergebnisliste zu erreichen; Internet-Surfer hingegen werden attackiert. Dazu nutzen Cyberkriminelle meist vorgebliche Anti-Viren-Software und automatische Weiterleitungen auf infizierte Seiten. In beiden Fällen besteht die Gefahr, sensible Daten wie Kreditkartennummern an die Hacker weiterzugeben.
Besonders Todesnachrichten sind bei Hackern beliebt
Aufgrund der großen öffentlichen Anteilnahme und der entsprechend hohen medialen Präsenz sind infizierte Seiten häufig mit Text- und Bildmaterial zu Todesfällen Prominenter, Naturkatastrophen oder Terroranschlägen versehen.
Durch eine solche Instrumentalisierung können sich Kriminelle eine hohe Position in Suchmaschinen erschleichen und einen großen Kreis potenzieller Opfer bedrohen. In der Vergangenheit wurden von den Cyberkriminellen beispielsweise Ereignisse wie die Oscar-Verleihung, die Terroranschläge in Moskau, der Tod von Michael Jackson, der Verkehrsunfall von Tiger Woods oder die Hochzeit von Sandra Bullock ausgenutzt.

"Wenn sich Unglücke ereignen, suchen wir alle im Internet nach Informationen; das wissen auch die Hacker", sagt Sophos-Virenexperte Fraser Howard, einer der Autoren der Studie. Dies sei nach vielen tragischen Ereignissen in der Vergangenheit zu beobachten gewesen. "Auf eine solche Weise Profit zu machen ist nicht nur geschmacklos; es ist eine Gefahr für Millionen Internetnutzer."
Sophos hilft IT- und Network-Verantwortlichen ihre Systeme zu schützen
Trotz der Größe und Komplexität der Bedrohung glauben die Sophos-Profis jedoch, dass sich Privatnutzer und Systemverantwortliche oft selbst schützen können - solange sie über die Gefahrenlage genau informiert sind. Aus diesem Grund ist die Studie frei erhältlich und kann hier heruntergeladen werden (englisch).
Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür Security- and Data-Protection-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind und dabei die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership bieten. Sophos bietet preisgekrönte Verschlüsselungs- und Endpoint-Security-Produkte, darüber hinaus Lösungen für Web- und E-Mail-Sicherheit sowie Network Access Control (NAC). Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört Sophos laut den Top-Analystenhäusern zu den führenden Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz und hat zahlreiche Branchenauszeichnungen erhalten.
Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland ist das Unternehmen in Wiesbaden und in Österreich sowie der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter: www.sophos.de.