Den Sicherheitsexperten von Sophos zufolge missbrauchen
immer mehr Cyberkriminelle den Microblogging-Dienst Twitter, um
Spam-Nachrichten und Malware zu verbreiten. Twitter-Spammer, kurz 'Spitter',
folgen dabei meist zahlreichen Twitter-Nutzern mit ähnlichen Nutzernamen oder
Nutzer-Profilen. Das Ziel der Spammer ist es, unvorsichtige Nutzer dazu zu
bringen, die betrügerischen Twitter-Accounts zu ihren eigenen Kontakten
hinzuzufügen. Die auf diese Weise gewonnenen Kontakte sammeln Spammer in
Datenbanken und nutzen sie dann für gezielte Spam- oder Virenattacken.
Um sich vor Angriffen zu schützen, sollten Twitter-Nutzer folgende Tipps
beachten:
- Blocken Sie Twitter-Nutzer, die Ihnen verdächtig erscheinen.
- Melden Sie verdächtige Twitter-Nutzer an den @Spam Twitter-Account.
- Klicken Sie niemals auf Links in Twitter-Updates oder Direkt-Nachrichten
verdächtiger User - sie könnten auf infizierte Websites führen.
- Seien Sie bei Nachrichten oder Websites vorsichtig, in denen Sie
aufgefordert werden, nochmals Ihre Login-Daten einzugeben.
- Wählen Sie ein Passwort, das sich nicht im Wörterbuch finden lässt, sondern
aus möglichst komplizierten Zeichenkombinationen besteht und für Fremde nicht
nachvollziehbar ist.
Dass Twitter zunehmend für Cyberattacken missbraucht wird, zeigen aktuelle
Beispiele: Anfang Januar knackte ein Hacker das Passwort eines
Twitter-Mitarbeiters und verschaffte sich so Zugang zu den Twitter-Konten
zahlreicher Prominenter, darunter Britney Spears und Barack Obama, und
veröffentlichte unter deren Namen Falschmeldungen. Darüber hinaus wurden
bereits mehrere Fälle bekannt, bei denen Phisher Twitter-Passwörter ergaunert
haben, indem sie User auf gefälschte Websites lockten. Unter den betroffenen
Nutzern fanden sich auch versierte Blogger wie Stephen Fry - einer der
bekanntesten englischen Buchautoren und Twitterer.
Sophos rät allen Computeranwendern, ihre Sicherheitslösungen stets aktuell zu
halten und immer die neuesten Security-Patches zu installieren, um sich vor
Hacker-, Spam- und Malware-Gefahren zu schützen.
Ausführliche Informationen zu den Angriffsmethoden von Spittern sowie ein
Online-Video, das zeigt, wie sich verdächtige Twitter-Accounts ermitteln
lassen, dinden Sie hier (englisch)
.
Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür Security- and Data-Protection-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind und dabei die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership bieten. Sophos bietet preisgekrönte Verschlüsselungs- und Endpoint-Security-Produkte, darüber hinaus Lösungen für Web- und E-Mail-Sicherheit sowie Network Access Control (NAC). Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört Sophos laut den Top-Analystenhäusern zu den führenden Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz und hat zahlreiche Branchenauszeichnungen erhalten.
Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland ist das Unternehmen in Wiesbaden und in Österreich sowie der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter: www.sophos.de.