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30 Mrz 2007

Einzelhandelsgigant TJ Maxx gibt zu, dass Hacker Daten von 45 Millionen Kreditkarten gestohlen haben

Ladenkunden wurden im bisher größten Kreditkartenbetrug um ihre Kartendaten beraubt

Sophos, ein weltweit führender Hersteller im Bereich IT Security and Control, hat Verbraucher daran erinnert, wie wichtig es ist, Kreditkartenabrechnungen zu überprüfen, nachdem sich herausstellte, dass bei Einzelhandelsgigant TJX Daten von mindestens 45,6 Millionen Kreditkarten von Hackern gestohlen wurden.

TJX, die Muttergesellschaft von TJ Maxx, TK Maxx, Marshalls, HomeGoods, AJ Wright, Winners und HomeSense entdeckte Ende Dezember 2006 verdächtige Software in ihren Computersystemen. In den darauffolgenden Tagen stellte der Einzelhandelsgigant fest, dass seit Juli 2005 illegal auf Dateien zugegriffen wurde, die Kreditkarten, Debitkarten, Scheck und Warenretourtransaktionen, für die keine Rechnung erstellt wurde, enthielten.

TJX
TJX hat auf seiner Website Informationen für Kunden veröffentlicht, die von dem Verlust von Kreditkartendaten betroffen sein könnten.

"Viele Verbraucher stehen dem Gebrauch von Kreditkarten online skeptisch gegenüber. In diesem Falle – wahrscheinlich dem größten Kreditkartenbetrug der Geschichte – stammen die gestohlenen Daten jedoch von Kunden, die in Läden ihre Kleidung per Karte bezahlt haben", sagt Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. "Große Unternehmen müssen ihre Systeme vor dieser Art von Eingriffen schützen oder riskieren, dass ihre Kunden das Vertrauen in sie verlieren. Unterdessen müssen Verbraucher ihre Kreditkartenkonten genau im Auge behalten und unerwartete Abbuchungen sofort beanstanden, da es sich dabei um das Werk von Betrügern handeln könnte."

In einer Stellungnahme auf der Website von TJX wurde zugegeben, dass genaue Details zu diesem Vorfall auch weiterhin lückenhaft sind:

"Wir wissen nicht, wer der Eindringling war oder ob es sich um mehr als eine Person handelte... Aufgrund der bei dem Eingriff verwendeten Verfahren sowie der Löschung von Transaktionsdaten im normalen Geschäftsablauf werden wir wahrscheinlich nie in der Lage sein, viele der vermeintlich gestohlenen Daten zu identifizieren."

Die Tatsache, dass TJX nicht die Kunden identifizieren konnte, die von dem Sicherheitsbruch möglicherweise betroffen sind, hat bei einigen Kunden Beunruhigung ausgelöst.

"Es ist verständlich, dass sich Kunden darüber Sorgen machen, dass ihre Kreditkarten in die Hände von Hackern gefallen sein könnten, ohne selbst daran Schuld zu sein. Personen, die unbefugten oder verdächtigen Kartengebrauch bemerken, sollten dies ihrer Bank unverzüglich mitteilen", rät Cluley.

Im Jahr 2005 wurde eine Zahlungsbearbeitungszentrale in Atlanta zum Ziel eines erfolgreichen Angriffs durch Hacker, wobei Details von schätzungsweise 40 Millionen Kreditkarten gestohlen wurden.

Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos‘ Complete-Security-Lösungen als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür preisgekrönte Verschlüsselungs-, Endpoint-Security-, Web-, Email-, Mobile- und Network Security-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind. Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt.

Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Wiesbaden und ist in Österreich und der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter www.sophos.de.