Kontrolle von verteiltem Rechnen in Unternehmensnetzwerken

Oktober 26, 2006 Sophos Press Release

Sophos, einer der führenden Computersicherheits-Spezialisten, ermöglicht es IT-Administratoren jetzt auch, Programme für verteiltes Rechnen (Distributed Computing) zu kontrollieren. Mit Sophos Application Control hat Sophos kürzlich eine neue Funktion in Version 6 von Sophos Anti-Virus integriert, mit der sich der Einsatz bestimmter Applikationen für einzelne Anwender oder Gruppen von Anwendern erlauben oder blockieren lässt. Dazu gehören unter anderem VoIP-Programme, Peer-to-Peer-Filesharing Anwendungen und Instant Messaging. Ab sofort können Administratoren mit Hilfe der Sophos Application Control auch verteiltes Rechnen in Unternehmensnetzwerken kontrollieren. Verteiltes Rechnen wird unter anderem für wissenschaftliche Forschungsprojekte genutzt, die sehr hohe Rechnerkapazitäten erfordern. Die Berechnung komplexer Aufgaben wird hierzu über Internet oder Unternehmensnetzwerke auf zahlreiche Einzel-PCs mit freier Rechnerleistung verteilt. Eine im September 2006 von Sophos durchgeführte Web-Umfrage ergab, dass 89,3 Prozent der IT-Administratoren die Möglichkeit fordern, die Anwendung entsprechender Programme in ihren Netzwerken kontrollieren zu können. Insgesamt beteiligten sich 460 Administratoren an der Umfrage.

Zu einem der meist verbreiteten Projekte, die die Technik des verteilten Rechnens nutzen, gehört das Projekt SETI@home der Universität Berkeley (Kalifornien, USA). Bei SETI@home handelt es sich um ein wissenschaftliches Experiment, bei dem auf rund 5,5 Millionen Rechnern weltweit radioastronomische Daten analysiert werden, die von außerirdischen Intelligenzen stammen könnten. Auf ähnliche Weise wird im Rahmen des BBC Climate Change Experiment versucht, das Weltklima für den Zeitraum von 1920 bis 2080 komplett zu simulieren.

Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos: "Viele IT-Mitarbeiter wollen einfach nicht, dass ihre PCs für die Jagd auf Außerirdische oder andere vergleichbare Projekte genutzt werden. Dies liegt nicht nur daran, dass solche Projekte Bandbreite und CPU-Zeit kosten - sie möchten vor allem auch die Kontrolle darüber behalten, welche Daten ihr Unternehmen verlassen und welche Programme ihre Anwender installieren und ausführen. Das Prinzip des verteilten Rechnens ist zweifellos eine spannende Technik mit hohem Wert für die Wissenschaft. Anders als bei Privat-PCs unterliegt die Nutzung von IT-Ressourcen in Unternehmen jedoch internen Vorgaben und muss mit den IT-Verantwortlichen abgestimmt werden. Neun von zehn Unternehmen halten es für notwendig, Richtlinien einzuführen und die Nutzung entsprechender Anwendungen in ihren Netzwerken zu blockieren."

Mit Sophos Anti-Virus inklusive der integrierten Application Control-Funktion erhalten Unternehmen und Organisationen eine einfache und flexible Lösung, um Richtlinien für den zuverlässigen Schutz ihrer Netzwerke und Daten zu entwickeln und durchzusetzen sowie Produktivitätsverluste zu vermeiden. Hierfür ist keine zusätzliche Software nötig - Sophos Application Control wurde in Sophos Anti-Virus des Computersicherheits-Spezialisten Sophos integriert und lässt sich über die zentrale Management-Konsole Enterprise Console verwalten. Kunden, die Sophos Application Control nutzen, können so verhindern, dass Anwendungen, die zum Risiko für Unternehmensdaten und -netzwerke werden können, unerlaubt in Unternehmensnetzen genutzt werden.

Application Control ist eine optionale Funktion von Sophos Anti-Virus in der Version 6, die für bestehende und neue Kunden verfügbar ist. Kunden, die Sophos Anti-Virus Version 6 für Windows 2000/XP/2003 bereits einsetzen, können die Funktion ohne zusätzliche Kosten nutzen. Neue Kunden können Sophos Anti-Virus mit oder ohne Application Control installieren.

Weitere Informationen zur Sophos Application Control finden Sie hier.

Eine grafische Darstellung der Ergebnisse der Sophos Web-Umfrage finden Sie hier.