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15 Mrz 2006

"Slobodan Milosevic was killed"-E-Mails enthalten Trojaner


Slobodan-E-Mails enthalten einen Trojaner.

Experten in den SophosLabs™, Sophos' weltweitem Netzwerk aus Spam-, Viren- und Spyware-Analysecentern, warnen Computernutzer vor E-Mails, die angeblich Beweisfotos zum gewaltsamen Tod von Slobodan Milosevic enthalten. Die E-Mails enthalten jedoch einen schädlichen Trojaner, der versucht, die Sicherheit auf infizierten Computern herabzusetzen.

E-Mails, die den Trojaner Dropper-FB enthalten, wurden als Spam versendet und geben vor, Beweisfotos darüber zu enthalten, wie der am Samstag in seiner Zelle in den Niederlanden tot aufgefundene Milosevic gestorben ist.

Eine typische E-Mail lautet folgendermaßen:

Betreffzeile: Slobodan Milosevic was killed

Attachment: picture.scr

Text:

The real evidence in attached photo.

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Scanned by Kaspercky Antivirus
Status: clean

"Zeitungen und Internet Message Boards sind voll von Konspirationstheorien darüber, wie Slobodan Milosevic den Tod gefunden hat. Dieser Trojaner nutzt das Interesse an der Nachricht, um die PCs von Anwendern hinterrücks zu infizieren", sagt Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. "Hacker nutzen das Interesse und Verlangen der Öffentlichkeit nach den neuesten Nachrichten aus, um Computer zu infizieren und zu gefährden."

Slobodan Milosevic gehört nun auch zur langen Liste von Persönlichkeiten, die als Köder von Malware-Autoren und Hackern verwendet werden. Die Namen von Politikern wie Margaret Thatcher, Ronald Reagan, Saddam Hussein (englisch), Arnold Schwarzenegger (englisch), Bill Clinton, George W. Bush und PW Botha wurden bereits verwendet. Außerdem half das Versprechen eines Blickes auf solch glamouröse Pin-ups wie von Halle Berry (englisch), Anna Kournikova (englisch), Julia Roberts (englisch), Jennifer Lopez (englisch), Britney Spears oder die Stars von "Sex and the City" (englisch), Viren zu verbreiten.

Sophos empfiehlt Computernutzern auch weiterhin die Richtlinien zum sicheren Umgang mit Computern zu befolgen sowie aktuelle Antiviren-Software einzusetzen.

Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos‘ Complete-Security-Lösungen als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür preisgekrönte Verschlüsselungs-, Endpoint-Security-, Web-, Email-, Mobile- und Network Security-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind. Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt.

Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Wiesbaden und ist in Österreich und der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter www.sophos.de.