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28 Mrz 2006

Anstieg beim Spam für Kinderpornographie

Die Macher von Kinderpornographie warten nicht mehr, bis Benutzer ihre Websites besuchen, sondern senden Spam für Kinderpornographie an Posteingänge

IWF
Sophos arbeitet zur Vermeidung des Kindesmissbrauchs über das Internet eng mit der IWF zusammen.

Experten in den SophosLabs™, Sophos' globalem Netzwerk aus Viren Spyware und Spamanalysecentern warnen Benutzer vor einem Anstieg an EMails mit anstößigem Inhalt, die Links zu Websites mit Kinderpornographie enthalten.

Aufgrund der aggressiven SpamKampagnen stieg die Anzahl illegaler Websites mit Kinderpornographie laut Sophos in der letzten Woche um das Dreifache an. Sophos arbeitet eng mit der Internet Watch Foundation (IWF), der autorisierten britischen Organisation zur Bekämpfung illegaler Inhalte im Internet, zusammen und meldet Websites mit Kinderpornographie an die Organisation.

Der Großteil der SampleEMails, die in den weltweiten Überwachungsstationen von Sophos gesammelt wurden, weisen auf anstößige Inhalte hin. Selbst die "züchtigen" Betreffzeilen, wie beispielsweise '**P*E*D*O***L*O*V*E**' oder 'Lolita pictures and videos' sprechen für sich. Der Empfänger wird in der EMail aufgefordert, auf einen Link zu klicken, um illegale Inhalte zu betrachten.

Um EMailFiltern zu entgehen, die nach bestimmten Textmustern suchen, haben die Autoren dieser SpamMails willkürlich Auszüge aus einer Datenbank für Zitate gewählt. Ein anderer Trick zur Vermeidung der Erkennung als Spam ist die Verwendung von Sternchen nach jedem Buchstaben in der Betreffzeile.

"Werden EMails mit solch anstößigem Inhalt in unseren SpamFallen gefunden, so geht das stets an die Substanz, da man niemandem zumuten sollte, sich so etwas ansehen zu müssen", sagt Carole Theriault, Senior Security Consultant für Sophos. "Es ist noch zu früh, um beurteilen zu können, ob es sich um einen neuen Trend handelt, doch diese Woche haben wir einen deutlichen Zuwachs an Websites mit Kinderpornographie verzeichnet, auf die über Links in SpamMails verwiesen wird."

Diese SpamKampagnen tauchten in der Woche auf, in der sich 18 der weltweit führenden Finanzinstitute und Internetunternehmen dem International Centre for Missing & Exploited Children angeschlossen haben, das es sich zum Ziel gesetzt hat, kommerzielle Kinderpornographie bis 2008 auszumerzen.

Sophos empfiehlt allen Unternehmen und privaten Benutzern, Ihre EMailProgramme mit einer konsolidierten Lösung vor Spam, Spyware und Viren zu schützen.

Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos‘ Complete-Security-Lösungen als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür preisgekrönte Verschlüsselungs-, Endpoint-Security-, Web-, Email-, Mobile- und Network Security-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind. Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt.

Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Wiesbaden und ist in Österreich und der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter www.sophos.de.