Verbraucher-Tipp: Spammer vor dem Valentinstag boykottieren

Februar 09, 2006 Sophos Press Release

Die Antispam-Experten bei Sophos rufen Verbraucher auf, Unternehmen zu boykottieren, die ihnen vor dem Valentinstag (Dienstag, 14. Februar) Waren über Spam-Mails verkaufen wollen. Einer kürzlich durchgeführten Webumfrage* des führenden Sicherheitsherstellers zufolge haben 9% der Computernutzer Waren gekauft, die über Spam-Mails angeboten werden. Sophos zufolge ist dies mehr als genug, damit Spammer im Geschäft bleiben und weiterhin arglose Anwender mit unerwünschten E-Mails bombardieren können.

Während der romantischste Tag des Jahres immer näher rückt, erhält das globale Netzwerk von Spam-Fallen von Sophos tausende unerwünschter Massen-E-Mails, die versendet werden, um Waren im Zusammenhang mit dem Valentinstag zu verkaufen.

Zu den bisher aufgetretenen Betreffzeilen gehören u.a.:

Give the scent of love this year!
Whiter Teeth before Valentines
Don't Wait- 15% Off All Valentine Fresh Flowers

In der Vergangenheit haben Spam-Mails in Verbindung mit dem Valentinstag für Waren geworben, wie Reizwäsche, Schokolade, Blumen und sogar Brettspiele für Erwachsene.

Spammer nutzen den Valentinstag aus, um für zahlreiche Waren zu werben.

"In diesem Jahr preisen die Spammer nicht nur Waren an, die Sie Ihren Lieben zum Valentinstag kaufen können, sondern hausieren auch mit Methoden, mit denen Sie sich selbst attraktiver machen können, wie z.B. Zahnweißprodukte. Wie unsere Umfrage bestätigt hat, ist die traurige Wahrheit, dass es Personen gibt, die Produkte kaufen, die über Spam-Mails angeboten werden und Websites besuchen, die über Massenmails angepriesen wurden", sagt Graham Cluley, Senior Technology Consultant für Sophos. "Wenn Sie Waren kaufen, die über Spam-Mails vermarktet werden, ermuntern sie Spammer geradezu, noch mehr Junk-Mails zu senden. Wenn die Produkte niemand kaufen würde, würde Spam sofort verschwinden. Es ist an der Zeit, die Unternehmen zu boykottieren, die ihre Waren über Spam-Mails verkaufen. Wenn Sie eine unerwünschte Werbe-E-Mail bekommen, probieren Sie nichts, kaufen Sie nichts, antworten Sie nicht."

Sophos empfiehlt Unternehmen, sich mit einer kombinierten Lösung vor sowohl Spam- als auch Virenbedrohungen zu schützen.

* Sophos Online-Umfrage, 533 Befragte, Februar 2006