Sophos präsentiert neue Version von Sophos Anti-Virus für Linux

Oktober 05, 2005 Sophos Press Release

Im Mittelpunkt des Auftritts von Sophos auf der SYSTEMS 2005 steht die neue Version von Sophos Anti-Virus für Linux 5.0, die als Beta-Version erstmals in Deutschland zu sehen ist. Entscheidende Neuerungen sind dabei das "On-Access-Scanning" sowie die grafische Oberfläche für mehr Benutzerfreundlichkeit. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf Sophos PureMessage, der Sicherheitslösung für das E-Mail-Gateway, liegen. Außerdem veranschaulicht der Computersicherheits-Spezialist, wie Honeypot-Systeme neue Spam-Kampagnen und Schädlinge im Internet aufspüren.

Ein Karikaturist verleiht solchen Schädlingen am ersten Messetag ein Gesicht. Sophos stellt auf der Systems 2005 (24. bis 28. Oktober 2005, Neue Messe München) in Halle B2, Stand 520 aus.

Bei der neuen Version von Sophos Anti-Virus für Linux hält der Viren-Scanner durch "On-Access-Scanning" nicht nur Linux-Systeme virenfrei, sondern auch damit verbundene Windows-Umgebungen. Schon beim Datei-Zugriff werden so beispielsweise auch die für Windows freigegebenen Samba-Verzeichnisse überprüft. Das ist besonders in Unternehmensumgebungen wichtig, in denen Linux-Systeme eine zentrale Rolle als Mail- oder File-Server für Windows-Umgebungen einnehmen. Die Verwaltung und Konfiguration des Viren-Scanners erfolgt besonders komfortabel über die grafische, Browser-basierte Oberfläche und ist zusätzlich per Kommandozeile möglich.

Sophos Anti-Virus für Linux 5.0 unterstützt über 30 verschiedene Versionen unterschiedlicher Linux-Distributionen. Darunter sind neben SUSE Linux Professional (Versionen 7.1 bis 9.2) und Red Hat (Versionen 7.2 bis 8.0) auch die aktuellen Server-Versionen der beiden größten Linux-Distributionen. Des Weiteren läuft die neue Version auch unter Debian, Fedora, Gentoo, Knoppix, Mandrake und Turbolinux. Sophos Anti-Virus für Linux 5.0 ist voraussichtlich ab Dezember 2005 erhältlich.


Integrierter Viren-, Spam- und Content-Schutz mit Sophos PureMessage

Die Sicherheitslösung Sophos PureMessage, die ebenfalls auf der SYSTEMS 2005 präsentiert wird, blockt unverlangte Werbemails und Schadprogramme direkt am Gateway ab. Individuell definierbare E-Mail-Regeln schützen das gesamte Unternehmensnetzwerk sowie geschäftskritische Daten vor externen Angriffen und Missbrauch.

Dank komfortabler Benutzeroberflächen und so genannter "Digestlisten" erhalten die Anwender einen schnellen und einfachen Überblick über die in Quarantäne verschobenen E-Mails. Auch Black- und Whitelists lassen sich für jeden Mitarbeiter persönlich festlegen. Die webbasierte Administrations-Oberfläche ermöglicht es darüber hinaus, Multiserver-Systeme schnell und einfach zentral zu verwalten. Die Lösung aktualisiert sich voll automatisch und lädt regelmäßig die neuesten Sicherheits-Updates und Spam-Regeln aus dem Internet herunter, welche die Sophos Analysten in den weltweiten SophosLabs entwickeln.


Honeypot-Systeme im Web locken Schädlinge unter realen Bedingungen an

Um neue Schädlinge im Internet aufzuspüren, werden Windows-Rechner ohne Schutzsoftware und Updates mit dem Internet verbunden. Diese so genannten Honeypot-Systeme locken die Eindringlinge auf simulierte Serversysteme, wo diese unter realen Bedingungen beobachtet und analysiert werden. Mit den gewonnenen Daten kann Sophos in kürzester Zeit geeignete Gegenmaßnahmen entwickeln und effektiv auf die vielfältigen Gefahren aus dem World Wide Web reagieren. Wie und wie schnell mithilfe dieser Technologie neue Schädlinge entdeckt werden, verdeutlicht Sophos live am Messestand und stellt dort eine Simulation einer dieser "Honigtöpfe" in einem Bienenkorb aus.


Der Gefahr ins Auge sehen: Karikaturist gibt Computerschädlingen ein Gesicht

Sie tragen Namen wie W32/Mytob-E oder Troj/Bagle-X - und bald können Anwender ihnen auch noch ins Auge sehen: Der Karikaturist Marc Niemeyer gibt den täglichen Gefahren aus dem Internet, die wie Netsky-P zu trauriger Berühmtheit gelangt sind, ein Gesicht. Am ersten Messetag können ihm Messebesucher auf dem Sophos Stand dabei über die Schulter blicken. Bis zum Ende der Messe ist die Schädlingsgalerie dort zu sehen.


Sophos am "Projekt LiMux" Stand der Stadt München

Außer dem Hauptstand in der Security-Area ist Sophos in diesem Jahr auch mit einem Demo-Point am Stand des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München (Halle A3, Stand 453) präsent. Dort wird das "Projekt LiMux" vorgestellt, die Linux-Migration der bayerischen Landeshauptstadt.