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16 Jun 2005

Mehr als 300 Attacken im Jahr 2004: Sophos unterstützt UK-Behörden

Network cables

Die Computersicherheitsexperten von Sophos warnen: Immer mehr staatliche Behörden und Unternehmen werden Opfer eingeschleuster Trojaner, durch die Hacker versuchen, an vertrauliche Daten und Informationen zu gelangen.

Aktueller Anlass ist die jüngste Studie des britischen National Infrastructure Security Coordination Centre (NISCC), einer Institution der britischen Regierung, die für die Sicherheit ihrer ITNetzwerke zuständig ist. Der Bericht meldet, dass allein im vergangenen Jahr rund 300 britische Regierungsbehörden und für die öffentliche Infrastruktur verantwortliche Unternehmen von derartigen Übergriffen betroffen waren. Viele dieser HackingAttacken wurden in Asien organisiert.

Sophos unterstützt das NISCC in seinen Untersuchungen regelmäßig mit der Analyse neuer Schadprogramme und der sofortigen Entwicklung entsprechender SicherheitsUpdates für alle Kunden, die die SecurityLösungen von Sophos einsetzen.

Die oftmals völlig neuartigen Trojaner gelangen in Form von Attachments oder als Link auf Webseiten in EMails in die ITSysteme der betroffenen Organisationen und werden von den kriminellen Urhebern dazu missbraucht, vertrauliche Informationen auszuspionieren oder neue Attacken über die Rechner der Anwender auszulösen.

Sophos beobachtet dabei eine zunehmende Bedrohung: Allein im letzten Jahr stellten die Sicherheitsexperten des Unternehmens eine dreifache Zunahme von so genannten KeyloggingTrojanern fest.

Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos, kommentiert: "Wir entdecken täglich mehr als ein Dutzend neuer Schadprogramme, die eigens dazu entwickelt wurden, wertvolle und hochsensible Daten zu rauben. Trojaner, die den unerlaubten Zugriff auf Rechner ermöglichen, stellen eine extreme Gefahr für alle Organisationen weltweit dar. Die Studie aus England dient als Mahnung an alle Behörden und Firmen, die Sicherung ihrer Computersysteme ernst zu nehmen, um den Verlust vertraulicher Daten zu verhindern. Jeder Rechner im Unternehmen sollte zu diesem Zweck mit einer aktuellen AntiVirenSoftware sowie einer Firewall ausgerüstet sein."

Christoph Hardy weiter: "Immer öfter werden elektronische Schädlinge nicht mehr allein zu dem Zweck programmiert, Störungen in den Systemen zu verursachen. Ihre Versender sind darauf aus, Geld zu stehlen, indem sie entweder Bankdaten von Privatanwendern oder aber geschäftskritische Daten weltweit agierender Unternehmen und öffentlicher Institutionen ausspähen."

Dies zeigen auch aktuelle Beispiele: Erst im letzten Monat wurde in London ein Paar verhaftet, das in einen der größten Industriespionageskandale in Israel verwickelt war. Ebenso versuchte Anfang dieses Jahres eine HackerBande, per KeyloggingTrojaner die Sumitomo Mitsui Bank in London auszurauben.

Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos‘ Complete-Security-Lösungen als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür preisgekrönte Verschlüsselungs-, Endpoint-Security-, Web-, Email-, Mobile- und Network Security-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind. Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt.

Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Wiesbaden und ist in Österreich und der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter www.sophos.de.