Computersicherheitsspezialist betont Gefahren für Unternehmen

April 20, 2005 Sophos Press Release

Sophos, führender Anbieter von Anti-Spam- und Anti-Viren-Software, begrüßt die Forderung des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), härter gegen die Versender unerwünschter, kommerzieller Werbung vorzugehen. Diese Forderung hatte der vzbv am Montag bei einer Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestags erhoben (siehe entsprechende dpa Meldung). Sophos ergänzt dazu, dass nicht nur das Vertrauen der Verbraucher in das Internet Schaden nimmt, sondern auch die Wirtschaft unter erheblichen Produktivitätseinbußen aufgrund zunehmender Spam-Mails leidet.

Hierzu Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos: "Mitarbeiter sind heutzutage darauf angewiesen, per E-Mail schnell und einfach zu kommunizieren. Spam erschwert das Sichten und Beantworten von E-Mails und senkt damit die Produktivität der Mitarbeiter."

In dem aktuellen Bericht "The global economic impact of spam 2005" geht das Analystenhaus Ferris Research davon aus, dass Spam im Jahre 2005 weltweit Kosten in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar verursachen wird. Im selben Bericht wird hochgerechnet, dass in Deutschland jährlich insgesamt Kosten von rund 3,5 Milliarden Euro durch Spam entstehen, pro Mailbox entspricht dies zirka 185 Euro.

Darüber hinaus werden Unternehmen durch Spam nicht mehr nur belästigt, nun droht auch reale Gefahr durch Spam, da Versender mittlerweile Spam mit Viren und Trojanern kombinieren.

Oliver Grün, Vorsitzender des Verbandes der EDV-Software- und Beratungsunternehmen (VDEB), ergänzt: "Produktivitätsausfall durch Spam ist ein Phänomen, das nicht nur große Unternehmen betrifft. Auch Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen spüren immer mehr die Kosten, die durch unerwünschte und gefährliche Mails entstehen. Unternehmen sind einerseits gefordert, Vorsorge gegen Angriffe auf ihre IT zu treffen. Andererseits müssen sie ihre Mitarbeiter für den sicheren Umgang mit Mail und Internet sensibilisieren. Die drohenden Gefahren sind tatsächlich erheblich: Sie reichen vom Verlust kritischer Geschäftsdaten bis hin zu lang anhaltenden Image-Schäden für ein Unternehmen."

Sophos rät deshalb dringend dazu, die Mitarbeiter über die von Spam ausgehenden Gefahren aufzuklären und somit Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Ebenso empfehlen die Sicherheitsexperten, umfassende, professionelle Sicherheitsmechanismen zu implementieren - die laufende Aktualisierung der eingesetzten Anti-Viren-und Anti-Spam-Programme sorgt dabei für den notwendigen Schutz der IT-Systeme. Auch Privatanwender sollten ihre PCs stets per Updates und Patches auf dem neuesten Stand halten und geeignete Schutzmaßnahmen wie Virenscanner und Firewalls einsetzen.

Sophos informiert auf seiner deutschsprachigen Homepage über Vorsichtsmaßnahmen gegen Spam.

Detaillierte Informationen rund um Spam finden Sie ebenfalls auf der Sophos Website hier.

Über den Verband der EDV-Software- und Beratungsunternehmen (VDEB)

Über den Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv)