Angestellte wollen spamfreien Arbeitsplatz

September 15, 2004 Sophos Press Release

Eine Umfrage des Computersicherheits-Spezialisten Sophos unter 1000 Computernutzern bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs)* ergab, dass nur 13 Prozent der Angestellten ihre Arbeitgeber nicht in der Pflicht sehen, die elektronische Posteingangsbox von anzüglichen Spam-Mails freizuhalten. Dagegen waren über 50 Prozent der Befragten der Meinung, dass Arbeitgeber präventive Maßnahmen treffen sollten, um sicherzustellen, dass gewalttätige, pornografische oder sonstige belästigende Spam-Mails die Beschäftigten nicht erreichen.

"Es zeugt von einer gewissen Laisser-faire-Haltung auf Seiten der Arbeitgeber, ihre Angestellten nicht vor unerwünschten E-Mails mit anzüglichem oder auch rassistischem Inhalt zu schützen", sagt Gernot Hacker, Director of Technology bei Sophos. "Mehr als die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass die Unternehmen Maßnahmen gegen Spam ergreifen müssen. Aber ob die Mehrheit der Arbeitgeber überhaupt etwas gegen Spam unternimmt, ist ein anderes Thema. Umfragen von Sophos zeigen, dass nur rund ein Viertel aller kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Antispam-Software überhaupt im Einsatz hat."

Zusätzlich zu dem belästigenden Charakter verschwendet Spam wertvolle Arbeitszeit und Netzwerkressourcen, was zu einem deutlichen Umsatzrückgang führen kann. Die Antispam-Experten bei Sophos betonen, dass unaufgeforderte Werbe-Mails bereits mehr als 50 Prozent des E-Mail-Verkehrs ausmachen. Allgemein wird sogar erwartet, dass dieser Anteil im nächsten Jahr noch weiter ansteigen wird.

"Solange Spammer mit unaufgefordert versandten Werbe-Mails Geld verdienen, werden sie auch ihre Dienstleistungen und Waren anbieten - ganz egal, ob der Inhalt anstößig ist oder nicht", fährt Gernot Hacker fort. "Indem Spam bereits am E-Mail-Gateway abgeblockt wird, können Unternehmen nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern auch ihre Mitarbeiter vor unanständigen Angeboten schützen."

* durchgeführt von New Business