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03 Mai 2004

Investitionen kleiner Unternehmen in Antiviren-Software laufen oft ins Leere

Sophos befragte im Zeitraum von Januar bis April 2004 fast 4.000 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu ihrem Einsatz von Antiviren-Software und ihren Erfahrungen im Umgang mit Spam und Viren. Die Umfrage ergab, dass zwar durchaus ein Bewusstsein für die Thematik vorhanden ist, aber die Investition oft ins Leere läuft: Denn die eingesetzten Systeme werden meistens nicht regelmäßig aktualisiert.

Ganze 87 Prozent der 3.731 Teilnehmer bestätigten, dass sie Virenschutz-Maßnahmen ergriffen haben. Diesem positiven Ergebnis stehen allerdings 63 Prozent gegenüber, die ihre Sicherheits-Software nicht regelmäßig aktualisieren und entsprechend schlecht gegen die jeweiligen Bedrohungen gerüstet sind.

"Neue Viren verbreiten sich mit Leichtigkeit innerhalb von wenigen Stunden über das Internet. Daher ist es einfach nicht ausreichend, nur einmal am Tag oder noch seltener die aktuellen Patches herunterzuladen", meint Gernot Hacker, Director of Technology bei Sophos. "Es ist natürlich gut, dass die Unternehmen Antiviren-Software einsetzen, aber sie vergeuden ihr Geld, indem sie die Software nicht häufig genug aktualisieren. Effektiver Viren-Schutz schließt die Möglichkeit ein, automatisch die aktuellen Sicherheits-Patches herunterzuladen und zwar auf einer stündlichen Basis und somit den Arbeitsalltag der Mitarbeiter nicht zu stören."

Genau wie Viren-Attacken stellt Spam zunehmend auch kleinere Unternehmen vor Kapazitätsprobleme in den Ressourcen. Bei der Umfrage gaben 80 Prozent an, dass die Flut an Spam-Mails in den Posteingängen die Produktivität erheblich beeinflusst. Trotzdem setzen 72 Prozent bis heute keinen Spam-Schutz ein.

"Kleine Firmen spüren ganz deutlich die negativen Auswirkungen von Spam, die die Massenmails mit sich bringen. Die meisten ergreifen jedoch keine Gegenmaßnahmen, was sehr widersprüchlich ist", fährt Gernot Hacker fort. "Es ist durchaus möglich, dass einige Unternehmen in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Antispam-Produkten gemacht haben und noch nicht realisiert haben, dass inzwischen zuverlässige Lösungen erhältlich sind."

Spammer und Virenautoren arbeiten zunehmend Hand in Hand, daher empfiehlt Sophos KMUs eine Lösung zu implementieren, die sowohl vor Spam als auch vor Viren schützt. Weitere Informationen über den besten Umgang mit Viren und Spam finden Sie hier bzw. unter http://www.sophos.com/spaminfo/bestpractice/

Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür Security- and Data-Protection-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind und dabei die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership bieten. Sophos bietet preisgekrönte Verschlüsselungs- und Endpoint-Security-Produkte, darüber hinaus Lösungen für Web- und E-Mail-Sicherheit sowie Network Access Control (NAC). Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört Sophos laut den Top-Analystenhäusern zu den führenden Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz und hat zahlreiche Branchenauszeichnungen erhalten.

Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland ist das Unternehmen in Wiesbaden und in Österreich sowie der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter: www.sophos.de.