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22 Aug 2003

Sobig-F Wurm: Sophos gibt Hinweise, wie der Download eines schädlichen Updates zu verhindern ist

Code des SobigF Wurms

Experten von Sophos empfehlen Netzwerk und Systemadministratoren, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, um den W32/SobigF Wurm daran zu hindern, ein potentiell schädliches Update aus dem Internet herunterzuladen.

Der Wurm enthält in seinem Code eine Liste mit verschlüsselten IPAdressen, mit denen Computer, die mit SobigF infiziert sind, signalisieren, dass sie für ein Update zur Verfügung stehen. Die infizierten Computer kommunizieren mit den IPAdressen auf dem UDPPort 8998. Sie warten außerdem an den UDPPorts 995999 möglicherweise, um Upates zu empfangen.

Analysten bei Sophos haben die Liste mit den IPAdressen entschlüsselt:

    12.158.102.205
    12.232.104.221
    24.33.66.38
    24.197.143.132
    24.202.91.43
    24.206.75.137
    24.210.182.156
    61.38.187.59
    63.250.82.87
    65.92.80.218
    65.92.186.145
    65.95.193.138
    65.93.81.59
    65.177.240.194
    66.131.207.81
    67.9.241.67
    67.73.21.6
    68.38.159.161
    68.50.208.96
    218.147.164.29

Sophos hat versucht, die Besitzer der IPAdressen zu kontaktieren und einige der Administratoren haben bereits Maßnahmen ergriffen, damit infizierte Computer nicht mit diesen Adressen kommunizieren können.

Sophos empfiehlt Unternehmen, großen ISPs und Internet Providern, alle Zugriffe auf IPAdressen aus der Liste oben abzublocken. So kann verhindert werden, dass infizierte Benutzer im Netzwerk Updates für W32/SobigF erhalten.

Netzwerk und Systemadministratoren können auch NTPAnfragen (außer denen an vertrauenswürdige Server) abblocken, so dass ihre infizierten Computer nicht wissen, dass es Zeit ist, nach dem schädlichen Update zu suchen.

Administratoren sollten außerdem in Erwägung ziehen, die Nutzung von UDPPort 8998 nach außen zu sperren oder zu beschränken.

Kunden sollten sich in der Dokumentation ihrer Firewall informieren oder sich an ihren FirewallProvider wenden, wenn sie Hilfe beim Implementieren dieser Konfigurationsänderungen benötigen.

Sophos hat mehr Informationen über die Desinfektion von Computern und wie ein Download des Trojaners zu verhindern ist, zur Verfügung gestellt.

Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür Security- and Data-Protection-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind und dabei die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership bieten. Sophos bietet preisgekrönte Verschlüsselungs- und Endpoint-Security-Produkte, darüber hinaus Lösungen für Web- und E-Mail-Sicherheit sowie Network Access Control (NAC). Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört Sophos laut den Top-Analystenhäusern zu den führenden Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz und hat zahlreiche Branchenauszeichnungen erhalten.

Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland ist das Unternehmen in Wiesbaden und in Österreich sowie der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter: www.sophos.de.