15 Aug 2003
Neues Trojanisches Pferd als Patch für Blaster Wurm getarnt - "Billiger Trick", sagt Sophos
Sophos hat heute seine Antiviren-Software aktualisiert, um auch vor dem neuen Graybird Trojaner zu schützen. Dem Virenlabor von Sophos liegt ein Exemplar des Trojanischen Pferdes vor, das absichtlich verbreitet wurde, und das als Patch für die Sicherheitslücke in Microsoft Windows getarnt ist. Diese Sicherheitslücke nutzt der Blaster Wurm aus, der sich derzeit verbreitet.
Sophos rät Anwendern, nie Sicherheits-Patches zu trauen, die an E-Mails angehängt sind - auch wenn sie scheinbar von vertrauenswürdigen Versendern stammen. Der richtige Ort, um Patches herunterzuladen, ist die Website des Herstellers. Anwender sollten außerdem solche E-Mails niemals an Kollegen und Bekannte weiterleiten, im Glauben ihnen damit zu helfen. Um die Sicherheitslücke zu schließen, die Blaster ausnutzt, sollten Anwender die Microsoft Website unter
windowsupdate.microsoft.com besuchen.
"Graybird als Microsoft-Patch zu verpacken, ist ein hinterhältiger Trick. Es wird davon ausgegangen, dass Blaster tausende Computer weltweit infiziert hat, und mit diesem Trojaner wird bewusst die Panik von Anwendern ausgenutzt", sagt Gernot Hacker, Senior Technical Consultant bei Sophos. "Vertrauen Sie nie ausführbarem Code, der per E-Mail an Sie geschickt wird und den Sie nicht angefordert haben. Unternehmen sollten in Erwägung ziehen, allen Programmcode am E-Mail-Gateway abzublocken, damit er erst gar nicht die Benutzer erreicht."
Über Sophos
Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür Security- and Data-Protection-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind und dabei die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership bieten. Sophos bietet preisgekrönte Verschlüsselungs- und Endpoint-Security-Produkte, darüber hinaus Lösungen für Web- und E-Mail-Sicherheit sowie Network Access Control (NAC). Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört Sophos laut den Top-Analystenhäusern zu den führenden Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz und hat zahlreiche Branchenauszeichnungen erhalten.
Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland ist das Unternehmen in Wiesbaden und in Österreich sowie der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter: www.sophos.de.