Nach Berichten verschiedener US-Medien hat das FBI heute einen Mann in Verbindung mit einer der verschiedenen Varianten des Blaster-Internetwurms in Untersuchungshaft genommen.
Der in Amerika lebende 18-jährige Verdächtige, dessen Name nicht genannt wurde, soll nach Angaben eines Augenzeugen dabei beobachtet worden sein, wie er seinen Virus, der auf dem ursprünglichen Blaster-A Wurm basierte, getestet hat. Gemäß John Harting, einem Sprecher der US Staatsanwaltschaft in Seattle, hatte der Zeuge daraufhin die Behörden verständigt.
"Eine klare Botschaft muss an alle diejenigen gehen, die glauben, Virenschreiben und -verbreiten sei cool und ein harmloser Spaß. Sobald ein Virus erst einmal im Umlauf ist, kann ihn keiner mehr stoppen und er gerät völlig außer Kontrolle - auch für den Schöpfer", erklärt Gernot Hacker, Senior Technical Consultant bei Sophos. "Es hat nicht lange gedauert, bis das FBI in diesem Fall weitergekommen ist. Dies ist ein gutes Zeichen dafür, dass die gesetzgebende Gewalt weltweit besser darauf vorbereitet ist, Cyber-Kriminelle zu verfolgen und festzusetzen."
Der Blaster-Wurm tauchte in mehreren Varianten im Internet auf. Die erste ist wahrscheinlich am 13. August 2003 verbreitet worden und änderte den Namen der infizierenden Datei von msblast.exe zu teekids.exe. Sophos Anti-Virus erkennt diese Variante des Blaster als W32/Blaster-B.
Weitere Informationen über den Blaster Wurm finden Sie in der
Virenanalyse.
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