Remote workers: aus den Augen, aus dem Sinn

April 29, 2003 Sophos Press Release

Remote Workers: aus den Augen, aus dem Sinn

Eine im April durchgeführte Studie von Sophos hat aufgedeckt, dass die Mehrzahl der befragten Unternehmen die Sicherheit der IT-Systeme ihrer Außendienstmitarbeiter vernachlässigt. Die Ergebnisse der Befragung unter 3.000 System-Administratoren weltweit ergab, dass Unternehmen stark darauf bedacht sind, ihre Büro-interne Antiviren-Software zu aktualisieren - 66 Prozent der befragten Firmen führen die Updates täglich durch. Beachtliche 70 Prozent erneuern die Antiviren-Software ihrer Remote Workers jedoch nur einmal pro Woche oder seltener. Ganze 45 Prozent der Befragten verlassen sich auf monatliche Virenschutz-Updates für ihre Außendienst-Belegschaft. Dies ist völlig ungeachtet der Tatsache, dass Sophos zum Teil mehrmals pro Tag Schutzprogramme gegen neue Virenbedrohungen veröffentlicht.

Mit der steigenden Tendenz, qualifizierten Arbeitskräften flexible Arbeitszeiten und Arbeit per Fernzugriff auf das Unternehmensnetzwerk einzuräumen, wächst die Gefahr, dass Virenattacken auf das Unternehmen über die Rechner der Außendienst-Mitarbeiter erfolgen. Sophos, der größte spezialisierte Entwickler von Anti-Viren-Software für Unternehmen, gibt deshalb zu bedenken, dass sich durch ein mangelhaftes Sicherheitsbewusstsein für die IT-Systeme im Außendienst und die wachsende Zahl an Remote Usern die Verwundbarkeit des Unternehmensnetzwerks erheblich verschärft.

"Die IT-Sicherheit der Außendienst-Mitarbeiter im Unternehmenskonzept hintanzustellen, kommt einem Fass ohne Boden gleich", sagt Carole Theriault, Anti-Virus Consultant bei Sophos UK. "Unternehmen werden sich der Bedeutung des Virenschutzes innerhalb der eigenen vier Wände zunehmend bewusst, doch diese Haltung wird noch nicht umfassend genug auf die Arbeitnehmer außerhalb der physischen Unternehmensgrenzen übertragen. IT-Systemadministratoren behindern ihre eigenen Sicherheits-Bemühungen, indem sie keine strengen Sicherheits-Richtlinien vorschreiben, die die Computer der Außendienstler einschließen."

Die Popularität von Heimarbeitsplätzen steigt beständig - und damit auch die Möglichkeit, den von der Firma gestellten Rechner sowohl für die Arbeit als auch in der Freizeit zu nutzen. Heimarbeiter, die ihren Laptop oder Arbeits-PC zum Herunterladen von Webcontent oder File-Sharing über Peer-to-Peer-Plattformen nutzen, erhöhen die Gefahr der Vireninfektion für das ganze Unternehmen.

Da sich Viren in Minuten stark und weit verbreiten können, ist es zwingend notwendig, Updates so regelmäßig wie möglich durchzuführen. Die Virenschutz-Updates der Remote User kann durch Administrationstechnologien erfolgen, die Unternehmens-PCs außerhalb des Netzwerks überwachen. Die Remote Update-Funktion von Sophos kann jederzeit dazu genutzt werden, Remote Computer mit dem neuesten Virenschutz zu versehen und die Sophos Anti-Virus Software zu aktualisieren.