Top Ten der im November 2002 an Sophos gemeldeten Viren und Hoaxes

Dezember 02, 2002 Sophos Press Release

Sophos, einer der weltweit führenden Anbieter von Virenschutz für Unternehmen, gibt die zehn im November 2002 am häufigsten gemeldeten Viren bekannt.

Im November 2002 ergab sich folgende Rangliste der am häufigsten aufgetretenen Viren:

'Bugbear führt die Rangliste nun den zweiten Monat in Folge an. Er überlistet die Anwender auf zwei verschiedene Arten: per E-Mail und durch lokale Netzwerke', erklärt Gernot Hacker, Senior Technical Consultant bei Sophos. 'Es ist dringend notwendig, dass alle Anwender sicherstellen, dass sie vor dem Bugbear Wurm geschützt sind. Denn er implementiert Logdateien, die jedes getippte Zeichen seiner Opfer registrieren. Das bedeutet, dass Hacker einen perfekten Einblick in die Tastaturbedienung haben, egal ob Text, Passwörter, Bankkonten-Details oder Kreditkartennummern.'

Auch der Braid Wurm hat diesen Monat großen Schaden angerichtet. Er ist ein E-Mail-fähiger Wurm mit Anhang. Wenn der Empfänger sich noch keine Patches gegen Schwachstellen bei Microsoft heruntergeladen hat, dann könnte der Virus beim Öffnen der E-Mail automatisch starten. Sophos weist Anwender darauf hin, ihre Anti-Viren-Software stetig zu aktualisieren und Patches gegen alle bekannten Schwachstellen zu installieren. Außerdem sollten sie ein gesundes Misstrauen gegenüber allen unaufgeforderten E-Mails hegen.

Der FunLove Wurm und der Spaces Virus sind erneut in der Rangliste vertreten, auch wenn bereits seit 1999 ein Schutz gegen diese Viren zur Verfügung steht.

Im November 2002 erkannte Sophos Anti-Virus 817 neue Viren, Würmer und Trojaner. Die Gesamtzahl der Viren, die Sophos bis jetzt aufgespürt und gegen die das Unternehmen Schutzmechanismen entwickelt hat, beträgt damit 78.381.

Im November 2002 ergab sich folgende Rangliste der am häufigsten aufgetretenen Hoaxes:

'All zu häufig erhalten Anwender via E-Mail eine Virenwarnung und verschicken diese an alle ihre Kontakte, in dem falschen Glauben, sie machen das Richtige. In Wahrheit verursacht dieses Handeln jedoch Verunsicherung, vergeudet Bandbreiten, verstopft E-Mail-Server und verbreitet falsche Informationen', so Gernot Hacker weiter. 'Unternehmen sollten stattdessen ihre Mitarbeiter darüber aufklären, all diese E-Mails an eine einzige zuständige Person zu schicken, die überprüft, ob es sich um eine wirkliche Bedrohung handelt oder nur um eine Falschmeldung.'

Sophos bietet einen kostenlosen, topaktuellen Vireninformations-Service für Intranet und Websites. Anwender können sich Rund-um-die-Uhr über die aktuellsten Virenbedrohungen und Hoaxes informieren.

Grafiken zu der aktuellen Top-Ten-Liste finden Sie hier.

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