RAT im Netzwerk - Sophos ermahnt Anwender,

November 13, 2002 Sophos Press Release

Sophos, einer der weltweit führenden Anbieter von Virenschutz für Unternehmen, rät Anwendern, Remote Access Trojaner (RATs) ernst zu nehmen. Hintergrund dieser Warnung ist die Nachricht, dass in London der arbeitslose Gary McKinnon angeklagt wurde, sich in eine Reihe von Netzwerken amerikanischer Behörden gehackt und dabei einen RAT implementiert zu haben. Damit verschaffte er sich Zugriff auf 65.000 Computer.

Sophos konnte im Laufe dieses Jahres einen Anstieg an Trojanischen Pferden (inklusive RATs) um 80 Prozent feststellen. Diese werden von Hackern und Virenautoren dazu benutzt, von außen Kontrolle über fremde Computer zu erlangen. Um in die Netzwerke der US-Behörden zu gelangen, nutzte dieser Hacker laut Presseberichten Schwachstellen aus, für die bereits seit Jahren Schutzvorkehrungen zur Verfügung stehen.

"Hacker und Virenautoren implementieren RATs, indem sie Schwachstellen in der eingesetzten Software ausnutzen. Es ist deshalb zwingend erforderlich, regelmäßig Patches zu installieren. Wenn nicht, könnten auch Sie schon bald Opfer einer Attacke werden und die ganze Welt könnte Einsicht in Ihre vertraulichen Dateien erhalten," sagt Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos Anti-Virus. "Die US-Regierung hat Schwächen in diesem Bereich zugegeben und dabei stellt gerade sie ein Hauptangriffsziel für Hacker dar. Unsere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass kleine, private Unternehmen genauso gut Zielscheiben für Hacker sind. In ihrer Absicht, Unheil zu stiften, werden die Hacker noch von den Technologien wie Breitband unterstützt, die für eine ständige Internet-Verbindung des Anwenders sorgen."

Anti-Viren Software von Sophos und vielen anderen Herstellern schützt vor allen bekannten RATs. Sophos weist Anwender darauf hin, die Anti-Viren-Software regelmäßig zu aktualisieren.