14 Nov 2002
RATS im Netzwerk - Sophos ermahnt Anwender, Schwachstellen im Netzwerk zu beheben
Sophos, einer der weltweit führenden Anbieter von Virenschutz für Unternehmen, rät Anwendern, Remote Access Trojaner (RATs) ernst zu nehmen. Hintergrund dieser Warnung ist die Nachricht, dass in London der arbeitslose Gary McKinnon angeklagt wurde, sich in eine Reihe von Netzwerken amerikanischer Behörden gehackt und dabei einen RAT implementiert zu haben. Damit verschaffte er sich Zugriff auf 65.000 Computer. Sophos konnte im Laufe dieses Jahres einen Anstieg an Trojanischen Pferden (inklusive RATs) um 80 Prozent feststellen. Diese werden von Hackern und Virenautoren dazu benutzt, von außen Kontrolle über fremde Computer zu erlangen. Um in die Netzwerke der US-Behörden zu gelangen, nutzte dieser Hacker laut Presseberichten Schwachstellen aus, für die bereits seit Jahren Schutzvorkehrungen zur Verfügung stehen.
'Hacker und Virenautoren implementieren RATs, indem sie Schwachstellen in der eingesetzten Software ausnutzen. Es ist deshalb zwingend erforderlich, regelmäßig Patches zu installieren. Wenn nicht, könnten auch Sie schon bald Opfer einer Attacke werden und die ganze Welt könnte Einsicht in Ihre vertraulichen Dateien erhalten', erklärt Graham Cluley, Senior Technical Consultant bei Sophos. 'Die US-Regierung hat Schwächen in diesem Bereich zugegeben und dabei stellt gerade sie ein Hauptangriffsziel für Hacker dar. Unsere Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass kleine, private Unternehmen genauso gut Zielscheiben für Hacker sind. In ihrer Absicht, Unheil zu stiften, werden die Hacker noch von den Technologien wie Breitband unterstützt, die für eine ständige Internet-Verbindung des Anwenders sorgen.'
Anti-Viren Software von Sophos und vielen anderen Herstellern schützt vor allen bekannten RATs. Sophos weist Anwender darauf hin, die Anti-Viren-Software regelmäßig zu aktualisieren.
Über Sophos
Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos als den besten Schutz vor komplexen IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür Security- and Data-Protection-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind und dabei die branchenweit niedrigste Total Cost of Ownership bieten. Sophos bietet preisgekrönte Verschlüsselungs- und Endpoint-Security-Produkte, darüber hinaus Lösungen für Web- und E-Mail-Sicherheit sowie Network Access Control (NAC). Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört Sophos laut den Top-Analystenhäusern zu den führenden Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz und hat zahlreiche Branchenauszeichnungen erhalten.
Sophos hat seinen Hauptsitz in Boston, USA, und Oxford, Großbritannien. In Deutschland ist das Unternehmen in Wiesbaden und in Österreich sowie der Schweiz je an einem Standort vertreten. Weitere Informationen unter: www.sophos.de.