Schnelle Verbreitung des Bildschirmschoner-Wurms - Sophos schützt vor Goner-A

Dezember 04, 2001 Sophos Press Release

Sophos, einer der weltweit führenden Hersteller von Antiviren-Software warnt Anwender vor dem Goner-Wurm (W32/Goner-A). Nach seinem ersten Auftreten am 4. Dezember 2001 sind bei Sophos bereits zahlreiche Anrufe von infizierten Anwendern eingegangen.

Die E-Mail erscheint mit der Betreffzeile 'Hi' und enthält ein infiziertes Attachment namens GONE.SCR, das als Bildschirmschoner getarnt ist. Sobald der Wurm aktiviert wird, sendet er sich an alle Einträge im Outlook-Adressbuch des Anwenders.

"Dieser Wurm unterstreicht erneut, wie wichtig es ist, alle unerwarteten E-Mails im Posteingang mit Vorsicht zu behandeln," sagt Gernot Hacker, Senior Technical Consultant bei Sophos Anti-Virus. "Würmer wie diese sind wie Wölfe im Schafspelz. Sie tarnen sich als harmlose Spiele, Bilder oder Bildschirmschoner, sind in Wirklichkeit aber extrem bösartig. Auch wenn die E-Mail scheinbar von einem Freund kommt, sollte man sie nicht mit blindem Vertrauen öffnen."

Nachdem der Wurm aktiviert wurde, versucht er, zahlreiche verschiedene Antiviren-Produkte auf dem infizierten Computer zu deaktivieren, indem Dateien im Installationsverzeichnis gelöscht werden. Sophos empfiehlt Anwendern dringend, ihren Antiviren-Schutz jetzt zu aktualisieren und bei allen E-Mails mit nicht angeforderten Attachments misstrauisch zu sein.

Sophos hat einen Schutz vor diesem Wurm zur Verfügung gestellt.